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    Trainer-Sohn bringt Biedermann auf Trab

    Für den Leistungsanstieg von Paul Biedermann auf dem Weg ins Finale über 200 Meter Freistil gab es einen dicken Dank in die Heimat: An Trainer-Filius Toni Embacher. "Es kam von dort der glückliche und dankbare Hinweis, dass da ein deutlicher Fehler unter Wasser war", so Vater Frank Embacher.

    "Das haben wir hingekriegt. Danke an meinen Sohn, der das gesehen hat."

    Was es genau war, wollte der Trainer nicht verraten. Nur so viel: Mit Hilfe eines Physiotherapeuten habe man es schnell hinbekommen. "Leg Dich hin, zack - Sache war erledigt."

    Bei den Unterwasser-Aufnahmen des Fernsehens, die Coach & Co. in London nicht sehen konnten, war dem 24-jährigen Toni Embacher etwas am Bewegungsablauf bei Biedermanns Beinschlag aufgefallen. "Paul hat erst einmal nicht daran geglaubt, dass man das an so einer Kleinigkeit festmachen kann", schilderte Trainer Embacher.

    "Fühlt sich wieder wie Schwimmen an"

    Doch der Formanstieg zwischen Vorlauf (1:47,27 Minuten, Platz zehn) und Halbfinale (1:46,10 Minuten, Rang vier) spricht dafür, dass es daran gelegen haben könnte. "Das hat sich wieder wie Schwimmen angefühlt", meinte der Weltrekordler selbst.

    Und wie wird der Toni Embacher nun entlohnt? Ein größeres Weihnachtsgeschenk? Trainingsfrei? "Ein Weihnachtsgeschenk kriegt er sowieso und trainingsfrei braucht er nicht, aber er hat sich was verdient", meinte der Papa.

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