Mario Mandzukic (FC Bayern): Der Angreifer ist in München eingeschlagen wie eine Bombe und trifft nach Belieben. In acht Pflichtspieleinsätzen erzielte der Kroate acht Tore und gab zwei Vorlagen. Mehr geht kaum. Schwere Zeiten für Mario Gomez - Note: 1.
Marco Reus (Borussia Dortmund): Die Erwartungen an den Nationalspieler sind gigantisch. Und der 23-Jährige erfüllte sie in Ansätzen mit zwei Toren und einer Vorlagen in acht Einsätzen. Steigerungspotenzial ist allerdings ausreichend vorhanden – Note: 3,5.
Javier Martinez (FC Bayern): Der Spanier wurde von Jupp Heynckes mit Kurzeinsätzen ans Team herangeführt. Doch bereits da war sein Potenzial aufgeblitzt. Gegen Wolfsburg stand er in der Startelf und glänzte mit Spielübersicht, Zweikampfstärke und verlässliche Absicherung für Schweinsteigers Vorstöße – Note: 2,5.
Rafael van der Vaart (Hamburger SV): Seine pure Präsenz scheint beim HSV chronische Verkrampfungen zu lösen. Ein Tor und drei Vorlagen in drei Einsätzen, der Rückkehrer benötigte keine Eingewöhnungszeit. Gegen Gladbach Freud und Leid: Ein Tor und ein verschossener Elfer. Dennoch: der HSV hat endlich (einen) Charakter – Note: 2.
Xherdan Shaqiri (FC Bayern): Das kompakte Kraftpaket erobert die Herzen der Bayern-Fans in explosiven Sturmläufen. Ein Tor und drei Vorlagen im Pokal, eine Vorlage in der Liga. „Shaq“ ist mit seiner Dynamik, dem Spielwitz und einer erfrischenden Unbekümmertheit für Jupp Heynckes mehr als nur eine Alternative – Note: 2.
Luuk de Jong (Borussia M’gladbach): Der Niederländer kam von Twente mit einem millionenschweren Rucksack zu den "Fohlen". Noch kann er die hohen Erwartungen nicht erfüllen. In der Champions-League-Qualifikation gegen Kiew setzte er den Ball in der finalen Druckphase dann zu allem Überfluss auch noch zum 1:3 ins eigene Tor. Bisher unglücklich – Note: 4,5.
Granit Xhaka (Borussia M’gladbach): Wie de Jong ist auch die verhaltene Leistung des Schweizers ein Grund für den durchwachsenen Saisonstart der Borussia. Die Vorschusslorbeeren waren für Xhaka ebenso üppig wie die Ablöse. Noch muss er sich an die Bundesliga gewöhnen, ein Beleg auch: ein Tor, keine Vorlage, aber fünf Gelbe Karten in fünf Spielen – Note: 4.
Szabolcs Huszti (Hannover 96): Einst für drei Millionen an Zenit verkauft, dann für 750.000 zurückgeholt. Neben 2.250.000 Euro Transfer-Gewinn stehen unterm Strich zudem fünf Tore und acht Vorlagen in acht Pflichtspielen. Da haben sie alles richtig gemacht an der Leine – Note: 1.
Tim Wiese (TSG Hoffenheim): Seit der Keeper verletzungsbedingt passen muss, läuft’s für die TSG: zwei Spiele, zwei Siege, 6:1 Tore. Mit Wiese: vier Spiele, vier Niederlagen, 4:15 Tore. Speziell gegen Freiburg unterliefen dem Ex-Bremer haarsträubende Fehler. Mit seiner Rückkehr kann es eigentlich nur besser werden – Note: 5.
Ibrahim Afellay (Schalke 04): Der prominente Niederländer hat seinen Stammplatz im Kader von Huub Stevens noch nicht gefunden. Auch die Suche nach offensiver Effektivität geht weiter: kein Tor, keine Vorlage. Dass er es kann, hat der 26-Jährige bei der PSV bewiesen. Sonst allerdings auch noch nirgendwo. Mal schauen, ob der Knoten auf Schalke platzt – Note: 4,5.
Bas Dost (VfL Wolfsburg): Der Niederländer scheint noch Anpassungsprobleme zu haben. Zwei Tore - darunter eines gegen den FC Schönberg 95 im Pokal - und eine Vorlage in fünf Einsätzen. Der Offensivmann sticht aus einer schwachen Wolfsburger Elf aktuell nicht heraus, fällt aber auch nicht ab – Note: 4.
Takashi Inui (Eintracht Frankfurt): Der Japaner ist zusammen mit Nürnbergs Hiroshi Kiyotake für den aktuellen Nippon-Hype in der Bundesliga verantwortlich. Drei Tore, drei Vorlagen in sechs Spielen. Inui ist ein entscheidender Faktor des hessischen Höhenflugs. Der Eintracht ist ein echter Glücksgriff gelungen – Note: 1.
Hiroshi Kiyotake (1. FC Nürnberg): Was Inui für die Eintracht ist, ist Kiyotake für den "Club": ein echter Glückgriff. Im Gegensatz zu Inui ist der erst 22-Jährige mit vier Vorlagen und einem Tor eher Vorbereiter als Vollstrecker. Keine Anpassungsschwierigkeiten, dafür gleich ein Stammplatz im Kader. Beachtlich. – Note: 1,5.
TV-Tipp:
Verfolgen Sie die U17-WM der Fußball-Frauen mit der DFB-Elf bis zum Finale am 13. Oktober in Baku live und exklusiv bei Eurosport, Eurosport 2 und im Eurosport Player.

