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    Top & Flops: Webber hui, Button pfui

    Der Grand Prix von Monaco endete mit Mark Webber als strahlendem Sieger. Im Fürstentum gab es jedoch nicht nur Gewinner, sondern auch einige, die sich das Rennwochenende anders vorgestellt hatten. Eurosport präsentiert Ihnen die Gewinner und Verlierer des Rennens aus Monaco.

    Tops:

    Spannung

    Jenson Button, Fernando Alonso, Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Pastor Maldonado und Mark Webber heißen die bisherigen Grand-Prix-Sieger 2012. Noch nie gab es in den ersten sechs Rennen der Formel 1 sechs verschiedene Sieger. So viel Spannung erlebte der Formel-1-Zirkus noch nie.

    Felipe Massa

    Der Brasilianer stand in den letzten Wochen heftig in der Kritik. Offen wurde über mögliche Nachfolger diskutiert, doch diese Stimmen dürften nun erst einmal verstummen. Massa blieb zwar wieder hinter seinem Teamkollegen Fernando Alonso zurück, bot aber als Sechster eine starke Leistung und konnte jederzeit mit der Spitze mithalten.

    Mercedes

    Der deutsche Rennstall bot am ganzen Wochenende eine starke Leistung. Im Qualifying meldete sich Rekordweltmeister Michael Schumacher eindrucksvoll zurück, hatte im Rennen dann allerdings wieder Pech. Sein Stallgefährte Nico Rosberg fuhr in seiner zweiten Heimat durchgehend schnell und krönte seine Leistung mit dem zweiten Platz.

    Mark Webber

    In seinem Red-Bull-Boliden holte der Australier den zweiten Triumph im Fürstentum Monaco. Dank der 25 WM-Punkte, die es für den Sieger gibt, schließt der 35-Jährige in der Fahrerwertung zu Sebastian Vettel auf und liegt nur drei Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter Fernando Alonso.

    Force India

    Zum zweiten Mal in dieser Rennsaison gelang es Force India, beide Fahrer in den Punkten zu platzieren. Paul di Resta beendet das Rennen auf dem siebten Rang und lag damit eine Position vor Nico Hülkenberg. Für den Deutschen bedeutet der achte Platz sein bis dato bestes Saisonergebnis.

    Flops:

    Toro Rosso

    Teamchef Franz Tost riskierte wenige Runden vor Rennende viel, als er seinen in den Punkten liegenden Piloten Jean-Eric Vergne in die Box holte und auf Intermediates wechselte. Der Regen wurde nicht wie erhofft stärker, dafür die Gesichter in der Box immer länger. Der Franzose war chancenlos und fuhr zwischenzeitlich rund sieben Sekunden langsamer als der Rest des Feldes. Statt WM-Punkten blieb nur Rang zwölf.

    Romain Grosjean

    Aufgrund seiner Top-Performance in den Trainingssessions galt der Franzose als Geheimtipp für den Grand Prix von Monaco. Der Lotus war sowohl am Donnerstag als auch Samstag auf dem engen Stadtkurs in Monte Carlo gut unterwegs, doch für Grosjean war bereits kurz nach dem Start wegen einer Kollision mit Alonso und Schumacher der Traum vom Sieg beendet.

    Jenson Button

    Am Donnerstag noch mit der schnellsten Zeit, war für den Briten im Qualifying schon in Q2 Feierabend. Von Rang 13 ins Rennen gestartet, begann für den auf harten Reifen gestarteten McLaren-Piloten ein langer Zweikampf mit dem Finnen Heiki Kovalainen im Caterham. Außerhalb der Punkte liegend schied der 32-Jährige nach einem Dreher aus.

    Sauber

    Für Kamui Kobayashi war das Rennen in Monaco bereits nach fünf Runden beendet. Sein Teamkollege Sergio Pérez zeigte immer wieder, was im Sauber-Boliden steckt. Im Mittelfeld fuhr er häufig die schnellsten Rennrunden. Jedoch schwächte sich der Mexikaner immer wieder selbst und handelte sich zwei Strafen wegen aggressiven Fahrens ein.

    Pastor Maldonado

    Für den Venezuelaner war die Reise nach Monaco ein Trip zum Vergessen. Erst die Strafe im Qualifying, welche den Überraschungssieger aus Barcelona in der Startaufstellung zehn Plätze nach hinten brachte, dann statt einer Aufholjagd in seinem Williams gleich das Aus in der ersten Runde des Großen Preises von Monaco.

    TV-Tipp:Verfolgen Sie 2012 alle Entscheidungen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft bei Eurosport und Eurosport 2. Verpassen Sie kein Rennen, wenn Chevrolet, SEAT und BMW um den Sieg kämpfen. Weiter geht’s am 2./3. Juni in Portugal.

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