TOR:
In Spanien gab es auch abseits des Clasico Top-Leistungen: So etwa in Saragossa, wo Getafe-Keeper Miguel Angel Moya 90 Minuten lang seinen Kasten sauber hielt und damit die Grundlage zum Auswärtssieg schuf. Sechs Glanzparaden gegen Hélder Postiga und Co. sowie 94 Prozent erfolgreiche Abspiele zeichneten seinen starken Auftritt aus.
ABWEHR
Die Außenverteidiger kommen in dieser Woche aus Schalke und Manchester. Atsuto Uchida kassierte mit Schalke nicht nur kein Tor gegen Wolfsburg, sondern beeindruckte auch mit einer Handvoll erfolgreicher Grätschen und einem entscheidenden Zuspiel. Patrice Evra trug sich beim hitzigen 3:0 von United in Newcastle nicht nur in die Torschützenliste ein, sondern ließ hinten nichts anbrennen und zeigte vier blitzsaubere Tacklings.
Im Abwehrzentrum steht ein Duo, das ebenfalls am Wochenende keine Gegentreffer hinnehmen musste, dafür aber selbst ins Netz traf. Paulao (Betis) und Steven Caulker (Tottenham) können darüber hinaus beide rund 90 Prozent Passgenauigkeit vorweisen.
MITTELFELD
Die Mittelfeldzentrale stellt diesmal die Serie A: Andrea Pirlo brachte Juventus in Siena in Führung, spielte 86 Pässe und hatte nicht weniger als 111 Ballberührungen. Kloses Teamkollege Hernanes schoss das 1:0 für Lazio, legte dem Deutschen einen Treffer auf und zeigte fünf erfolgreiche Dribblings.
Auf den Außenpositionen kommt man an der Bundesliga nicht vorbei. Jefferson Farfan traf für Schalke gegen Wolfsburg, kreierte drei Torchancen und dribbelte sich dreimal durch die Wolfsburger Reihen. Franck Ribéry wiederum war der Mann des Tages beim Bayern-Erfolg gegen Hoffenheim: Der Franzose erzielte für den Rekordmeister ein Doppelpack.
STURM
An Lionel Messi führt kein Weg vorbei: Mit seinen beiden Toren gegen die Real-Abwehr und Iker Casillas schoss er sich auch in die "Elf der Woche". Zwei weitere Torschüsse und vier erfolgreiche Dribblings sprechen zudem für Barcas Argentinier.
Schwerer fiel die Wahl seines Sturmpartners. Doch weder Miroslav Klose noch Eden Hazard konnten sich trotz ihrer starken Leistungen durchsetzen - und selbst Cristiano Ronaldo musste sich knapp gegen Zlatan Ibrahimovic geschlagen geben. Beide trafen im jeweiligen Top-Duell ihrer Ligen doppelt, doch der Schwede hatte weitaus mehr Ballberührungen, spielte mehr und genauere Pässe, war zweikampfstärker und lief sich in Dribblings seltener fest.

TV-Tipp:
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