Wie die "Bild" berichtet, nahm Michael Feulner am vergangenen Freitag nach über zehn Jahren erstmals wieder an einem Hovercraft-Rennen teil. Diese WM im eigenen Land wollte der 54-Jährige als Teilnehmer unbedingt miterleben.
Das Wasser auf dem Bleichlochstausee bei Saalburg-Ebersfeld in Thüringen ist unruhig, der Wind treibt hohe Wellen vor sich her. Gegen 15:30 Uhr rast Feulner mit seinem Hovercraft eine Böschung hinunter und auf das Wasser zu. Dort aber kollidiert er mit einem anderen Luftkissenboot, nachfolgende Rennteilnehmer rasen in die Unfallstelle.
"Es ging so schnell, Michael konnte einfach nicht mehr ausweichen. Er prallte mit dem Oberkörper an die Reling, dabei wurde sein Brustkorb zerquetscht. Die Sanitäter waren sofort da und haben ihn lange reanimiert“, erklärt ein Augenzeuge der "Bild am Sonntag".
Die Verletzungen sind allerdings zu schwer, Michael Feulner verstirbt noch am Unfallort. Der Vater von fünf Kindern, darunter Bundesliga-Profi Markus, verfolgte schon lange auch aktiv das Geschehen in der Hovercraft-Szene. Sein Bruder Andreas wurde sogar vier Mal Weltmeister.

Vom tödlichen Drama erfuhr Markus Feulner per SMS als er aus dem Flieger stieg, der den 1. FC Nürnberg zum Spiel gegen Gladbach brachte.
Nürnberg besiegte die Borussia mit 3:2 und FCN-Coach Dieter Hecking erklärte: "Den Sieg widmen wir Markus. Er hat seinen Vater verloren."

