"Ich denke nicht, dass Nadal und Djokovic in der Ära von Serve-and-Volley so erfolgreich gewesen wären, aber Federer hätte mitspielen können", sagte Becker beim "Hindustan Times Leadership Summit" in Neu-Delhi (Indien) und fügte an, dass die Vielseitigkeit von Federer ihn vor Nadal und Djokovic bringe.
"Der Grund, warum Federer im Alter von 31 Jahren immer noch Erfolg hat, ist, weil er eine gute Technik hat. Er kann von der Grundlinie spielen und kommt auch öfter ans Netz als andere Spieler, wenn er es muss."
"Das ist die ultimative Frage"
Ob Federer der beste Spieler aller Zeiten sei, darauf will sich Becker nicht eindeutig festlegen.
Der dreifache Wimbledonsieger gibt eine diplomatische Antwort: "Das ist die ultimative Frage, aber unglücklicherweise gibt es darauf keine Antwort. Roger Federer hat mehr Turniere (Grand Slams) als jeder andere gewonnen, aber es bleibt ungewiss, ob er einen McEnroe, einen Borg, einen Laver oder mich geschlagen hätte."

