"Wir haben volles Verständnis, dass die Betreffenden sauer sind", sagte Fortunas Finanzvorstand Paul Jäger und versprach laut einem Bericht der "Rheinischen Post" eine Lösung.
Für die Partie am Samstag sowie das folgende Heimspiel gegen den SC Freiburg hat das DFB-Sportgericht den Klub wegen der Vorfälle beim Relegationsspiel gegen Hertha BSC dazu verurteilt, vor nur 30.000 Besuchern zu spielen. 5000 Tickets seien davon den jeweiligen Auswärtsteams zur Verfügung zu stellen. Die Verteilung der restlichen 25.000 Karten für die Heimfans ist nicht so einfach wie gedacht, weil der Club bereits 31.000 Dauerkarten verkauft hat.
Die Düsseldorfer wollten die 17.100 Dauerkarteninhaber, die schon für die vergangene Spielzeit ein Saisonticket bestellt hatten, bevorzugen und die restlichen Tickets unter den 14.000 neuen Kunden verlosen. Trotz dieser Regelung sind aber etliche Altkunden gesperrt worden, weil sie sich früher Dauerkarten als Gruppe oder über Freunde bestellt hatten. Diese sind dann nicht als alte Dauerkartenkunden beim Club registriert. Zudem wurden bei dem Losverfahren gerade im Familienblock neue Probleme offenkundig. Eltern und deren minderjährige Kinder sind durch die Auslosung getrennt worden.
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