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    Supercup sucht neue Heimat

    Die Handball-Bundesliga sucht für ihren Supercup einen Austragungsort. Nach acht Jahren in München und Nürnberg ist der Vertrag zwischen dem Ligaverband HBL und der Olympiapark GmbH ausgelaufen. Wer den Zuschlag für die Veranstaltung bekommt und wo diese in Zukunft stattfindet, ist noch unklar.

    "Die Veranstaltung ist sehr begehrt. Ob wir mit dem Supercup in München bleiben, werden wir in Ruhe prüfen", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Der THW Kiel hatte in der bayrischen Landeshauptstadt durch ein 29:26 gegen die SG Flensburg-Handewitt zum siebten Mal die Trophäe gewonnen.

    Wegen eines Dachschadens an der Olympiahalle hatte das Saisoneröffnungsspiel erstmals in der Eissporthalle stattgefunden. Durch die Sperrung der Olympiahalle am 2. August und den kurzfristigen Umzug in die wesentlich kleinere Arena hat die HBL nach eigenen Angaben allein durch die Rückvergütung für Eintrittskarten finanzielle Einbußen von bis zu 50 000 Euro. Die Eissporthalle war mit 6149 Zuschauern ausverkauft. Die Olympiahalle fasst rund doppelt so viele Besucher.

    Bremen, Stuttgart oder Düsseldorf?

    "Das war in den letzten zwei Wochen reine Improvisation", sagte Bohmann und fügte mit Blick auf die Arena an: "Einen gewissen Retrocharme hat das gehabt." Der Supercup hatte 2009 wegen des Umbaus der Olympiahalle bereits von München nach Nürnberg ausweichen müssen.

    Neben München sind Bremen, Stuttgart und Düsseldorf im Gespräch als neuer Spielort. Der Supercup findet seit 1994 statt und wird in der Regel zwischen dem deutschen Meister und dem DHB-Pokalsieger ausgespielt.

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