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    Streitfall: Hat Löw sich verzockt?

    Er wurde gefeiert für sein goldenes Händchen. Gegen Italien hat sich der Bundestrainer nun verspekuliert. Erneut stellte er sein Team auf drei Positionen um und muss dafür viel Kritik einstecken. War Löws Aufstellung falsch? Hätte er den bewährten Kräften weiter vertrauen sollen?

    "Wir werden unser Spiel durchsetzen, uns nicht auf den Gegner einstellen." Joachim Löw wirkte selbstsicher und zielgerichtet. Das war vor dem Halbfinale gegen Italien.

    Seine Aufstellung ließ dann aber das Gegenteil vermuten. Löw stellte sein Team um. Er reagierte statt zu agieren.

    Podolski für Schürrle, Gomez für Klose und Kroos für Reus um die Kreise des Andrea Pirlo einzuengen.

    Löw beraubte sein Team mit diesen Umstellungen fast aller Stärken. Die rechte Seite blieb offensiv verwaist, Verteidiger Jerome Boateng offensiv überfordert. Das Angriffsspiel stockte.

    Italien nutzte die Verwirrung im deutschen Team, gewann und spielt nun im Finale gegen Spanien.

    Hat Löw das Spiel verloren oder war am Ende schlicht die Tagesform entscheidend?

    Was meinen Sie? War Löws Entscheidung pro Kroos und Podolski nachvollziehbar? Oder hätte er den zuvor bewährten Kräften treu bleiben sollen? Diskutieren Sie mit, argumentieren Sie mit! Nutzen Sie die Kommentarfunktion, um uns und anderen Usern Ihre Meinung mitzuteilen!

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