Wer am Ende gewinnt, ist immer der verdiente Sieger. So argumentieren die Einen.
Die Anderen ätzen über den destruktiven und unattraktiven Stil der "Blues", der gegen haushoch überlegene Bayern am Ende zum Erfolg führte.
"Wenn man so viele Chancen hat, auch einen Elfmeter bekommt, und das alles nicht nutzt - da müssen wir selbstkritisch sein", erklärt Jupp Heynckes fair.
Und auch Uli Hoeneß sieht den Knackpunkt in der eigenen Chancenverwertung: "Wenn man in so einem Spiel so viele Chancen hat, den Sack zu zu machen, dann muss man sie nutzen."
Sogar Franz Beckenbauer lässt nichts auf Chelsea kommen: "Was können die Engländer dafür, wenn der FC Bayern aus dieser Überlegenheit nichts macht? Das Glück war dieses Mal auf der Seite von Chelsea. Deshalb sind sie sicherlich verdient Champions-League-Sieger geworden."
Doch es gibt auch andere Sichtweisen. "Fußball ist leider nicht gerecht. Es ist unfassbar, was heute passiert ist", meint DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.
Und Matthias Sammer schimpft: "Die Spielweise von Chelsea ist eine Katastrophe. Das war schon im Halbfinale gegen Barcelona so. Das ist problematisch, wenn das die Zukunft des Fußballs sein soll. Wir gratulieren dem FC Chelsea, aber dass so eine Spielweise den Titel bringt, ist ungerecht."

