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    Storm fordert: Handball zu den Winterspielen

    Bundesliga-Manager Thorsten Storm fordert, das olympische Handball-Turnier künftig während der Winterspiele auszutragen. Damit sollen Spieler und Bundesliga-Clubs entlastet werden. "Wir sind eine Hallensportart. Dieser Wechsel würde vieles einfacher machen", sagte der Manager der Rhein-Neckar Löwen.

    Damit gäbe es nicht mehr zwei Turniere in einem Jahr, weil die Winterspiele sowie die Welt- und Europameisterschaften stets zu Jahresbeginn stattfänden.

    "Das würde den Kalender entzerren", erklärte der 47-Jährige. "Ein Jahr WM, ein Jahr EM, ein Jahr Olympia - und ein Jahr haben die Vereine einmal die Gelegenheit, auch im Januar zur besten Zeit in ihren Ligen zu spielen."

    "Wieder Luft zum Atmen"

    Durch eine solche Entzerrung würde man die Spieler entlasten können und deren "Arbeitgeber bekämen wieder Luft zum Atmen. Ansonsten kippt dieses System bald, weil die Vereine es wirtschaftlich nicht mehr schaffen."

    Auch der Präsident des Handball-Weltverbandes IHF, Hassan Moustafa, hatte kürzlich diese Änderung ins Spiel gebracht. "Schließlich finden unsere Weltmeisterschaften auch im Januar bei den Männern und im Dezember bei den Frauen statt", sagte er am Rande der Beachhandball-WM in Oman.

    Allerdings ging es dabei um die Frage, wie das Programm der Sommerspiele entzerrt werden könne. Für die Spiele in London hatten sich die deutschen Handball-Teams bei Männern und Frauen nicht qualifiziert.

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