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    Sprengstoff-Fund vor Halbfinale

    Die polnische Polizei hat wenige Stunden vor dem EM-Halbfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Italien die Sicherheitsstufe angehoben. Auslöser für die Entscheidung war ein Sprengstoff-Fund in Ostpolen bei dem auch ein Handy mit Bildern des Warschauer Nationalstadions entdeckt wurde.

    "Wir haben Informationen darüber erhalten, dass es möglicherweise eine terroristische Bedrohung geben könnte. Aber es gibt derzeit keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr für bestimmte Orte oder Personen", sagte Polens Innenminister Jacek Cichocki.

    Die Maßnahme sei routinemäßig erfolgt, hieß es. Die Partie der DFB-Auswahl in Warschau ist das letzte EM-Spiel im Land des Co-Gastgebers Polen. Nach Angaben des Innenministers wurden alle Sicherheitskräfte in Polen in höhere Alarmbereitschaft versetzt. In Warschau sollten 6000 Einsatzkräfte für Ruhe und Ordnung sorgen.

    Zuvor hatte ein Zwischenfall an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine für etwas Aufregung gesorgt. Medienberichten zufolge hatten Grenzpolizisten ein Floß mit Sprengkörpern abgefangen. Zudem sei ein Handy mit Fotos vom Warschauer Nationalstadion an Bord gewesen.

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