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    Eishockey - Er spielte 15 Jahre mit gebrochenem Genick

    August Tornberg ist erst 20 Jahre, doch im Rückblick kann er von Glück sagen, dass er überhaupt so alt wurde. Der Eishockeyspieler vom schwedischen Erst-Divisionär Pitea HC übt seinen extrem körperbetonten Sport seit 15 Jahren mit einem gebrochenen Genick aus, wie er nun bei einer Routineuntersuchung erfahren musste.

    Im eishockeyverrückten Schweden ist der talentierte Tornberg ein kleiner Star, auch wenn er nur in der dritten Liga spielt. Seine Einsatzzeiten werden sich in Zukunft jedoch erstmal stark reduzieren. Nachdem er den Puck bei einem Spiel vor ein paar Tagen ins Gesicht bekam und routinemäßig zur Untersuchung ins Krankenhaus musste, stellten ihm die Ärzte eine erschütternde Diagnose: Genickbruch.

    Doch vom Puckeinschlag konnte der nicht kommen. Und so rekonstruierte Tornberg, der schon lange Zeit unter Nackenproblemen litt und diese von einem Physiotherapeuten behandeln ließ, wann der gefährliche Bruch passiert sein muss. Im Sommer 1997, so berichtet die Schweizer Zeitung "Blick", spielt der fünfjährige August mit Freunden im Garten, hängt kopfüber an einer Stange, als er auf den Boden stürzt. Mit seiner Mutter fährt er ins Krankenhaus, wo die Mediziner Entwarnung geben - voreilig, wie sich nun 15 Jahre später herausstellt.

    "Das war ein Schlag ins Gesicht", sagte Tornberg dem "Norrbotten Courier". Der Youngster befürchtete schon, seine Karriere sei nun vorbei, doch die Ärzte versicherten ihm, nach einer Operation kann er wieder seinem geliebten Sport nachgehen - dann wieder einzig mit dem Risiko, das das Eishockey ohnehin in sich trägt.

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