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    Spanien lässt Serbien keine Chance

    Die spanischen Handball-Männer haben die Top-Partie des ersten Spieltages beim olympischen Turnier gewonnen. Der WM-Dritte setzte sich in der Vorrundengruppe B gegen den Europameisterschafts-Zweiten Serbien mit 26:21 (10:14) durch. Dabei konnte selbst ein Torregen eines Serben nicht stören.

    Auch sieben Treffer von Momir Ilic vom deutschen Meister und Champions-League-Sieger THW Kiel konnten die Niederlage der Serben in London nicht verhindern. Die Kroaten besiegten in der selben Gruppe Südkorea sicher mit 31:21 (14:8). Das dritte Spiel bestritt am späten Abend Ungarn gegen Europameister Dänemark.

    In der Parallelstaffel A behaupteten sich die Favoriten. Die Isländer, Olympia-Zweite von Peking, bezwangen Argentinien mit 31:25 (15:14). Dabei kamen die beiden deutschen Schiedsrichter Lars Geipel (Steuden) und Marcus Helbig (Landsberg) zum ersten Olympia-Einsatz. Der WM-Vierte Schweden siegte gegen Tunesien mit 28:21 (16:11).

    Heftige Niederlage für GB-Team

    Die britischen Handball-Männer haben bei ihrem Olympia-Debüt die erwartete deftige Niederlage kassiert. Das Team um den aus Offenbach stammenden Spielmacher Christopher Mohr unterlag am Sonntag in London in seinem ersten Vorrundenspiel dem Olympiasieger und Weltmeister Frankreich mit 15:44 (7:21). Die bestenfalls drittklassigen Gastgeber hielten bis zum 6:9 (18.) noch einigermaßen mit. Danach setzte sich die individuelle Klasse der Franzosen durch.

    Bester Werfer der Equipe Tricolore war Guillaume Joli mit elf Toren. Mohr traf für die Briten zweimal, Robin Garnham war sogar sechsmal erfolgreich.

    Am Samstag hatte das britische Frauen-Team mit der Ex-Leverkusenerin Lyn Byl ebenfalls verloren, zog sich beim 19:31 gegen Montenegro aber achtbar aus der Affäre. Handball war in Großbritannien lange Zeit fast unbekannt. So musste der Verband erst durch ein Casting Spieler und Spielerinnen zum Teil aus anderen Sportarten und anderen Ländern für seine Nationalteams finden.

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