Katrin Zeller (Oberstdorf) komplettierte als Fünfte das starke Resultat der deutschen Mannschaft.
Beim Testlauf für die Winterspiele 2014 in Sotschi lag Fessel zu Halbzeit sogar in Führung, musste im Ziel nach 15 Kilometern aber der starken Steira den dritten Weltcup-Sieg ihrer Karriere überlassen.
"Das ist ein großer Erfolg für mich. Ich habe viele Jahre lang hart trainiert. Es war wichtig, jetzt eine Belohnung zu erhalten", sagte Fessel: "Vor dem Rennen hatte ich wegen des Schneefalls etwas Bedenken, aber dann war es gar nicht so schlecht. Ich hatte richtig gute Ski."
Zweite wurde Julia Tschekalewa aus Russland. Auf das Podest hatte Fessel es bislang nur im Teamsprint (2009) und mit der Staffel (2010) geschafft. Weltcup-Punkte gab es auch für Stefanie Böhler (Ibach), die auf Platz 23 das beste Ergebnis des WM-Winters verbuchte.
Die dreimalige Langlauf-Olympiasiegerin Marit Björgen (Norwegen) hatte ebenso auf einen Start verzichtet wie Kikkan Randall aus den USA. Die Gesamtweltcup-Führende Justyna Kowalczyk aus Polen, die schon beim Sprint am Freitag leer ausgegangen war, musste nach wenigen Kilometern entkräftet aufgeben.
Der Skiathlon kombiniert beide Laufstile. Zunächst müssen dabei alle Athletinnen 7,5 km im klassischen Stil absolvieren, nach einem Skiwechsel werden dann die zweiten 7,5 km im Freistil zurückgelegt.

