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    "Sie haben sich gegenseitig verhext"

    Ghanas Nationaltrainer Goran Stevanovic gibt sich nicht mit rationalen Erklärungen für das frühe Aus seines Teams beim Africa Cup zufrieden. Nun äußert der Serbe einen mysteriösen Verdacht. Er glaubt, seine Spieler hätten sich gegenseitig verhext.

    Die "Black Stars" hatten den Africa Cup in Gabun und Äquatorialguinea auf einem enttäuschenden vierten Platz abgeschlossen. Dabei war das Team als großer Favorit ins Turnier gegangen. Zumindest das Finale gegen die Elfenbeinküste hatte erreicht werden sollen.

    Nach einem unmotiviert wirkenden Auftritt gegen Sambia kam im Halbfinale aber das Aus gegen den späteren Turniersieger. Stevanovic glaubt nun, den Grund dafür gefunden zu haben.

    Laut dem Trainer sei das Team innerlich nicht intakt gewesen sein. Dafür macht er die Spieler selbst verantwortlich.

    "Wir brauchen Hilfe"

    Einer einheimischen Zeitung sagte er: "Wir brauchen Hilfe, denn wir müssen die Mentalität einiger Spieler verändern. Sie greifen auf "schwarze Magie" gegen die eigenen Kameraden zurück. Damit zerstören sie das Team. Wir müssen wieder Disziplin und Respekt füreinander an den Tag legen."

    Der frühere ghanaische Nationalspieler Sarfo Gyami bestätigte unterdessen der "BBC", dass es Hexerei in der Mannschaft "immer schon gegeben" habe. Allerdings sei sie stets positiv eingesetzt worden. "Immer nur für Glück, nie gegen das eigene Team.

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