Dritter wurde der 17-jährige Japaner Kosuke Hagino in 4:08,94 Minuten. Für Phelps, der nur als Vorlauf-Achter das Finale erreicht hatte, war es die erste olympische Niederlage seit dem 16. August 2004 in Athen. Der Potsdamer Yannick Lebherz hatte das Finale der besten acht Schwimmer verpasst.
Über die 400 Meter Freistil war der Chinese Sun Yang der Schnellste. Sun blieb in 3:40,14 Minuten nur sieben Hundertstelsekunden über Paul Biedermanns Weltrekord von 3:40,07. Hinter Sun Yang schlug Weltmeister Park Tae-Hwan in 3:42,06 Minuten als Zweiter an. Der Südkoreaner war nach einem vermeintlichen Fehlstart im Vorlauf zunächst disqualifiziert worden. Nach einigem Hin und Her gab der Weltverband FINA einem koreanischen Protest statt. Die Bronzemedaille holte der US-Amerikaner Peter Vanderkaay in 3:44,69 Minuten.
Ye Shiwen mit Weltrekord
Während Sun knapp scheiterte, stellte seine Landsfrau Ye Shiwen den ersten Weltrekord im Schwimmen bei den Spielen in London auf. Die erst 16-Jährige siegte über 400 Meter Lagen der Frauen in 4:28,43 Minuten. Sie unterbot die bisherige Bestmarke von Stephanie Rice aus Australien gleich um mehr als eine Sekunde. Mit Platz zwei musste sich die amerikanische Favoriten Elizabeth Beisel begnügen, die nach 4:31,27 Minuten anschlug. Bronze holte die Chinesin Li Xuanxu in 4:32,91 Minuten.
Zum Abschluss des Wettkampftages gaben sich die 4x100 Meter Staffeln der Damen die Ehre. hier siegte das australische Quartett mit einem olympischen Rekord von 3:33,15 Minuten. Die Weltjahresbeste Ranomi Kromowidjojo sicherte den Niederlanden als Schlussschwimmerin in 3:33,79 Minuten noch die Silbermedaille. Bronze ging an die Amerikanerinnen in 3:34,24 Minuten. Das deutsche Team um Britta Steffen hatte als Vorlauf-Neunter das Finale der besten acht Staffeln überraschend verpasst.
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