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    Schweinsteiger entschuldigt sich

    Bastian Schweinsteiger hat sich zwei Tage nach dem Champions-League-Finale öffentlich beim Bundespräsidenten entschuldigt. Der Nationalspieler hatte Joachim Gauck bei der Siegerehrung nicht beachtet und war mit gesenktem Blick an ihm vorbeimarschiert, ohne die Gratulation des Politikers anzunehmen.

    Als ob die Niederlage gegen den FC Chelsea nicht schon schmerzhaft genug gewesen wäre, sah sich Schweinsteiger im Internet kurze Zeit später Vorwürfen ausgesetzt, respektlos gehandelt und den Handschlag verweigert zu haben.

    "Dies ist auf keinen Fall richtig, dies ist ein Missverständnis", erklärte Schweinsteiger nun in einer Pressemitteilung des FC Bayern.

    "Wer sich nur ein wenig in meine Situation hineinversetzten kann und wer auch das Foto sieht: ich habe in diesen Momenten, nach dieser großen Enttäuschung nichts mehr um mich herum wahrgenommen. Ich war verzweifelt, enttäuscht, wie paralysiert. Die Hand des Bundespräsidenten habe ich nicht gesehen. Es tut mir leid, dass dieser Moment einen anderen Eindruck zugelassen hat. Ich möchte mich beim Bundespräsidenten dafür entschuldigen."

    Die unten im Video zu sehende Szene hatte für verrückte Spekulationen gesorgt. Polnische Kollegen mutmaßten gar, Schweinsteiger habe Gaucks Hand nicht geschüttelt, weil der Präsident nach dem DFB-Pokalfinale mit den Dortmunder Borussen gefeiert habe.

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