"Ich sehe in ihm definitiv einen künftigen Tour de France-Sieger. Er hatte ein unglaublich schlechtes Jahr, aber das bedeutet nicht, dass er in Zukunft nicht die Tour wird gewinnen können", sagte Andersen der dänischen Website Sporten.dk.
Andy Schleck war im Zeitfahren des Critérium du Dauphiné von einer Windbö erfasst worden und hatte dabei die Kontrolle über seine Rennmaschine verloren. Bei dem daraus resultierenden Sturz zog er sich eine langwierige Steißbeinfraktur zu.
Im Frühjahr hatte er bereits mit Knieproblemen zu kämpfen gehabt und Paris-Nizza sowie die Katalonien-Rundfahrt aufgeben müssen. Die Reihe der Rückschläge wurde bei der Tour de France komplettiert, als sein Bruder Fränk nach einem positiven Dopingtest das Rennen vorzeitig verlassen musste.
"Neu und schwer für Andy"
"Das alles war in vielerlei Hinsicht neu und schwer für Andy. Und das, was mit Frank geschah, hat es nicht gerade einfacher gemacht", sagte Andersen, der hofft, dass der 27-Jährige schon bei der Tour 2013 der Griff nach dem Gelben Trikot gelingt. "Ich kann mir gut vorstellen, dass sie im Gegensatz zur diesjährigen Tour viel mehr den Kletterern liegen wird", so der Däne mit Blick auf die vermutlich bevorstehenden zahlreichen schweren Bergetappen.
Noch aber hat Andy Schleck – der nach der Dopingsperre von Alberto Contador zum Tour-Sieger 2010 ernannt wurde – ein weites Stück Weg vor sich. Bei Binche-Tournai-Binche musste er aufgeben. Nun steht für ihn in diesem Jahr noch die Tour of Beijing an, das letzte WorldTour-Rennen, das kommende Woche ausgetragen wird.
TV-Tipp:
Der große Herbstklassiker bei Eurosport: Paris-Tours (7.10.) ist unser nächstes Live-Highlights - natürlich auch im Eurosport Player.

