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    Sölden - Ligety dominiert, DSV-Starter enttäuschen

    Die deutschen Skirennläufer haben beim Weltcup-Auftakt in Sölden nicht das Ziel erreicht. Fritz Dopfer und Stefan Luitz schieden bei Schneefall und schlechter Sicht im zweiten Lauf des Riesenslaloms am Rettenbachferner aus. Den ersten Weltcupsieg der Saison sicherte sich der Amerikaner Ted Ligety mit großem Vorsprung vor Manfred Mölgg aus Italien. Dritter wurde Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher.

    Bereits im ersten Durchgang hatte Ligety einen starken Lauf gezeigt, wurde allerdings zum Teil Opfer der Bedingungen. Als er im Ziel war, wurde der zu Beginn kräftige Schneefall immer geringer, bis er schließlich ganz aufhörte.

    Diese Tatsache nutzte der Franzose Thomas Fanara, der dem US-Amerikaner die Zwischenbestzeit um 0,04 Sekunden entriss.

    Ligety zeigt Konkurrenz die Grenzen auf

    Im zweiten Durchgang rückte der Riesenslalom-Spezialist die Kräfteverhältnisse in beeindruckender Manier aber wieder zurecht. Vom ersten Tor weg setzte Ligety alles auf Attacke - das zahlte sich aus.

    Ohne Fahrfehler zog der Amerikaner seine Schwünge in unnachahmlicher Weise um die Tore und hatte im Ziel unglaubliche 2,75 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Manfred Mölgg, der über seinen Podiumsplatz ebenfalls glücklich war.

    Ligety selbst ballte die Siegerfaust und lächelte zufrieden in die Kameras, ohne dabei in all zu große Euphorie auszubrechen, die seiner Leistung durchaus angemessen gewesen wäre. Es schien eher, als hätte er exakt diese Dominanz erwartet.

    Schwarzer Tag für den DSV

    Für die DSV-Läufer war der Saisonauftakt eine einzige Enttäuschung. Nachdem Fritz Dopfer und Stefan Luitz mit Platz 22 beziehungsweise 24 zumindest den zweiten Durchgang erreicht hatten, schieden beide Läufer im zweiten Lauf auf dem Rettenbachgletscher aus.

    Dabei kann man Dopfer und Luitz jedoch kaum einen Vorwurf machen. Beide wurden Opfer der Technik und ihren Technikern. Denn scheinbar war die Bindung an ihren Skiern jeweils zu sensibel eingestellt. Nach harmlosen Schlägen löste sich das Material dann zu schnell, so dass beide ohne Weltcup-Punkte den Heimweg antreten mussten.

    Felix Neureuther war auf dem Gletscher in Österreich wegen Rückenproblemen nicht dabei und will in zwei Wochen im finnischen Levi in die Saison starten.

    VIDEO: Ligety fährt mit Gala-Lauf zum Sieg

    TV-Tipp:

    Der Winter nimmt Fahrt auf. In Levi kämpfen die Technik-Asse unter den Alpinen um erste Slalom-Punkte. Eurosport überträgt am 10. und 11. November LIVE im TV und im Eurosport Player.

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