Bonucci und Pepe waren in der ersten Instanz freigesprochen worden. Vor dem FIGC-Bundesgericht in Rom kämpft Juventus Turins Trainer Antonio Conte außerdem darum, dass seine zehnmonatige Sperre reduziert wird. Die Urteile in zweiter Instanz werden bis spätestens Donnerstag kommender Woche erwartet.
Conte war von der Disziplinarkommission wegen einer nicht angezeigten Ergebnismanipulation verurteilt worden. Nachdem das Gericht einen Vergleich mit einer Sperre von drei Monaten überraschend abgelehnt hatte, hatte Palazzi eine Sperre von 15 Monaten gefordert. Conte soll zwei Ergebnismanipulationen in der Saison 2010/2011 bei seinem damaligen Club AC Siena verschwiegen haben. Dasselbe Vergehen wird seinem Co-Trainer Angelo Alessio vorgeworfen. Er wurde für acht Monate gesperrt.
Die ebenfalls wegen Spielmanipulation angeklagten Juve-Spieler Bonucci und Pepe wurden freigesprochen, weil das Gericht den Kronzeugen Andrea Masiello offenbar für unglaubwürdig hielt. Dieser hatte den früheren Bari-Spieler Bonucci und den ehemaligen Udinese-Profi Pepe bezichtigt, bei einem Duell ihrer Clubs an einer Ergebnisabsprache beteiligt gewesen zu sein. Die Anklage hatte für Bonucci eine Sperre von dreieinhalb Jahren und für Pepe eine Sperre von einem Jahr gefordert. Die Angeklagten wiesen die Vorwürfe zurück.
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