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    Ronaldo im Fadenkreuz der Top-Klubs

    Die Fans von Real Madrid stehen unter Schock, seitdem Cristiano Ronaldo seinem Unmut über die persönliche Situation bei den "Königlichen" Luft gemacht hat. Speziell bei den Verantwortlichen der finanzkräftigen Klubs lassen seine Worte die Alarmglocken schrillen und die Scheckbücher werden gezückt.

    Die Transferperiode in den großen europäischen Ligen ist gerade beendet, da löst Cristiano Ronaldo mit seinen Aussagen wilde Spekulationen für die Zukunft aus. "Ich bin traurig und der Klub weiß, warum", sagte der Portugiese nach seinem Doppelpack gegen Granada. Was in Madrid Panik verbreitete, wird anderenorts mit spitzen Ohren zur Kenntnis genommen.

    Roberto Mancini würde "CR7" liebend gern bei Manchester City sehen. Der "Daily Star" berichtet, dass das Management der "Sky Blues" dem Trainer diesen Wunsch erfüllen möchte und eine Mega-Offerte vorbereitet. Rund 120 Millionen Euro (95 Millionen Pfund) Ablöse werden genannt, womit Ronaldo sich, nachdem er 2009 für 94 Millionen Euro von Manchester United nach Madrid gekommen war, selbst als teuerster Spieler der Welt übertrumpfen würde.

    Selbst die äußerst liquiden "Citizens" müssten für Ronaldo den ein oder anderen Akteur abgeben, scheinen aber dazu bereit. Neben Transfererlösen sollen Trikotverkäufe und Merchandising einen Vierjahresvertrag mit einer Wochengage von mehr als 250.000 Euro möglich machen.

    England, Frankreich oder doch Russland?

    Manchester City dürfte im Werben um Cristiano Ronaldo allerdings nicht lange allein bleiben. Die "Sun" schreibt, dass Ronaldos Ex-Klub und City-Stadtrivale Manchester United seinen verlorenen Sohn zurück in den eigenen Reihen sehen möchte. Auch ein Interesse des Champions-League-Gewinners FC Chelsea wird kolportiert.

    Zudem wird Paris Saint Germain aufgrund der finanzstarken Investoren als möglicher neuer Arbeitgeber des Superstars gehandelt und hat laut "El Mundo Deportivo" unter Berufung auf "RAC1" bereits ein Angebot abgeben. Die Modestadt dürfte zudem Ronaldos Freundin Irina Shayk gefallen, die ihr Geld als Model verdient.

    Zu guter Letzt darf natürlich ein russischer Verein in der Gerüchteküche nicht fehlen. "Arena" und weitere spanische Medien schreiben von einem Interesse von Anzhi Makhachkala. Beim Klub aus Dagestan spielt Geld dank des Öl-Oligarchen Suleyman Kerimov kaum eine Rolle und Sportdirektor Roberto Carlos ist ein alter Bekannter der Madrilenen.

    Falls Ronaldo Real verlassen sollte, ist dies jedoch erst zur Winterpause denkbar. Zwar ist in Frankreich und Russland das Transferfenster in dieser Woche noch geöffnet, aber die "Königlichen" könnten keinen Ersatz mehr präsentieren. Ob es überhaupt zu einem Wechsel kommt, dürfte auch daran liegen, ob man in Madrid das ohnehin üppige Gehalt Ronaldos aufstockt und ihm so ein wenig seiner Trauer nimmt.

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