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    Rodriguez trotzt dem Platzregen

    Joaquin Rodriguez hat als erster Spanier die Lombardei-Rundfahrt gewonnen. Der Katusha-Kapitän konnte sich bei schlechten Wetterbedingungen mit Starkregen am letzten Berg zehn Kilometer vor dem Ziel in Lecco aus der rund 35-köpfigen Spitzengruppe absetzen und im Solo vollenden.

    "Ich habe gesehen, dass alle müde waren und ich fühlte mich gut, da habe ich es probiert", sagte der 33-Jährige.

    Mit seinem Sieg übernahm er gleichzeitig die Führung in der Weltrangliste. Dieses Jahr hatte Rodriguez bereits den Eintages-Klassiker Flèche Wallonne für sich entschieden.

    Mit acht Sekunden Rückstand gewann Samuel Sanchez (Euskaltel) den Spurt der fünf übriggebliebenen Verfolger um Rang zwei vor Rigoberto Uran (Sky).

    Gilbert stürzt und steigt aus

    Alberto Contador, der zuletzt die Spanien-Rundfahrt gewonnen hatte, lag lange Zeit gut im Rennen. In der Schlussphase konnte der Spanier die Attacke seines Landsmannes Rodriguez aber nicht mehr kontern.

    Top-Favorit Philippe Gilbert (BMC) erreichte bei der 106. Austragung das Ziel nicht. Der Weltmeister musste das Rennen nach einem Sturz in der Abfahrt von der Mur di Sormano aufgeben.

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    VIDEO: Das Finale des Rennens

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