WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Robben verrät: "Es gab einige Angebote"

    Europäische Top-Clubs streckten ihre Fühler nach dem Niederländer aus. Doch der denkt in erster Linie an den Erfolg mit dem FC Bayern.

    Die Spieler des FC Bayern genießen nach ihrer Rückkehr aus China einen freien Tag.

    Familienmensch Arjen Robben freut das besonders. Für den Niederländer sind seine Frau Bernadien und seine drei Kinder eine wichtige Stütze.

    Sie halfen ihm bereits durch schwere Zeiten und momentan deutet vieles daraufhin, dass Robben erneut davon profitiert hat. Der 28-Jährige blickt nach der schwierigen letzten Saison wieder hauptsächlich nach vorne, in den Testspielen zeigte er sich bislang in ansprechender Form, in den Trainingseinheiten ist er engagiert wie gewohnt.

    Trotzdem: Nach dem verlorenen Finale in der Champions League und den Pfiffen der eigenen Fans in der Partie gegen die niederländische Nationalmannschaft wird er gegrübelt haben, ob er nicht vielleicht doch andernorts künftig besser aufgehoben wäre.

    Angebote von europäischen Top-Klubs gab es für ihn, das bestätigt Robben nun in der "Bild". "Ja, klar", formuliert er als Antwort auf eine entsprechende Frage. Doch für ihn stand dann aber auch schnell fest: "Ich habe sie abgelehnt. Ich wollte hier bleiben. Wir fühlen uns wohl in München und im Fußball passieren eben auch unschöne Sachen. Aber jetzt geht es weiter. Jetzt greifen wir alle zusammen wieder richtig an", gibt er vor.

    Auch mit Franck Ribéry will er eine Einheit bilden, obwohl der Franzose ihm in einer Kabinenschlägerei einen Faustschlag versetzt hatte. "Es ist einiges passiert. Und das war nicht einfach. Ich fand es schade, was da passiert ist. Unser Verhältnis war bis dahin richtig gut. Auf und neben dem Platz", sagt Robben rückblickend.

    Verhältnis zu Ribéry "okay"

    Jetzt sei das Verhältnis "wieder okay. Wir gehen weiter zusammen unseren Weg und ich hoffe, wieder Spaß mit ihm zu haben."

    Dazu gehören natürlich auch Tore - und Elfmeter. Trotz seiner vergebenen Strafstöße gegen Borussia Dortmund und Chelsea hat er kein Trauma erlitten. "Das waren die zwei wichtigsten Elfer. Aber ich habe sowohl in Madrid als auch im Pokal-Finale vom Punkt getroffen. Die waren auch wichtig. Es war aber peinlich, dass ich die anderen verschossen habe. Wer aber keine Verantwortung übernimmt, der kann auch keine Fehler machen", meint er.

    Insgesamt zeigt er sich zuversichtlich und traut der neu formierten Bayern-Mannschaft einiges zu: "Mehr Spieler, mehr Qualität. Es sieht gut aus."

    VIDEO - Messis kuriose Trainingseinheit

    TV-Tipp:

    Bei den Olympischen Spielen rollt ab 25. Juli der Ball. Eurosport und Eurosport 2 übertragen alle Begegnungen LIVE im Einzelspiel oder in der Konferenz. Zudem können Sie die Spiele der Männer und Frauen im Eurosport Player verfolgen.

    Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen

    Meistgelesene Artikel

    Aktuelle Nachrichten

    Champions League