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    Robben: Kein Freund der Rotation

    Arjen Robben ist kein Fan der von Trainer Jupp Heynckes liebgewonnenen Rotation. Für ihn stehen Automatismen und Rhythmus im Vordergrund. Der Star vertraut dem Trainer aber. Und der hat Erfolg. Doch was passiert, wenn dieser einmal ausbleibt?

    Die Laune ist gut an der Säbener Straße.

    Kein Wunder, hat der FC Bayern doch bislang 100 Prozent seiner sechs Pflichtspiele gewonnen. Der Rekordmeister hat einen Saisonstart nach Maß hingelegt und strotzt vor wiedererlangtem Selbstvertrauen.

    Die sommerliche 70-Millionen-Shoppingtour hat die Qualität im Kader erhöht. Der Kampf um die Stammplätze tobt.

    Der größte Gewinner bis hierher: Trainer Jupp Heynckes.

    In seiner Abschiedssaison verfügt der Coach über eine beachtenswerte Auswahl an Top-Spielern, und nutzt diese.

    "Habe einen Luxus-Kader"

    Heynckes rotiert ohne Rücksicht auf Namen, Wettbewerb oder Gegner. Der Erfolg gibt ihm Recht.

    "Ich habe jetzt einen Luxus-Kader", schwärmt der Trainer in der "Bild". "Wenn man so einen Luxus-Kader hat, hat man nicht nur elf Stammspieler. Ich habe 18 Stammspieler."

    Ob Mandzukic, Müller, Gustavo oder Kroos. Jeder Star erhält hier und da eine Auszeit oder eben wie zuletzt Claudio Pizarro gegen Valencia eine Bewährungschance.

    "Ich werde meinen Spielern nicht erklären, warum und weshalb ich wechsle. Das müssen sie akzeptieren", stellt Heynckes sein Prinzip klar. Diese harte Rotationshand greift bislang, birgt jedoch auch Risiko.

    Robben kein Fan der Rotation

    Superstar Arjen Robben warnt schon zu diesem frühen, erfolgreichen Zeitpunkt in der Saison vor zu großer Wechselfreude.

    "Wenn du viele Spiele hintereinander machst, wirst du noch stärker. Ich bin daher nicht so ein Fan vom Rotieren. Aber wenn du so viele Spiele hast wie wir, ist einmal pausieren okay.“ Für Robben hat diese Haltung ganz pragmatische Gründe.

    "Ich mag es gerne, viele Spiele hintereinander zu machen. Auch physisch ist das wichtig für mich." Der Niederländer ist äußerst verletzungsanfällig. Fühlt sich bei ausreichender Belastung offenbar wohler.

    "Unsere größte Stärke ist, dass wir einen so gut besetzten Kader haben", analysiert Robben. "Es ist aber ganz wichtig, dass man den Rhythmus behält, auch mit der Mannschaft. Automatismen sind wichtig."

    Dass am Ende dennoch "der Trainer entscheidet", hat der Vize-Weltmeister allerdings auf dem Zettel.

    Duell mit Schalke wegweisend

    Auch am Samstag beim Bundesliga-Knaller auf Schalke wird Heynckes voraussichtlich eine runderneuerte Elf auf den Rasen schicken. Es winkt der siebte Pflichtspielsieg. Der wäre ein echtes Ausrufezeichen. Schalke - mit sieben Punkten in die neue Spielzeit gestartet - haben die Münchner als Mitkonkurrent um die nationale Spitze auf dem Schirm.

    "Es ist ein schwerer Gegner und ich glaube, die werden oben dabei sein bis zum Ende", warnt Robben, wissend, dass die bisherigen Bundesliga-Gegner Fürth, Stuttgart und Mainz als harte Prüfsteine nicht taugen.

    "Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Wenn wir die nächsten zwei, drei Spiele gewinnen, dann haben wir eine richtige Serie hingelegt", so Robben. "Dann sind wir auf einem richtig guten Weg."

    VIDEO - Robben: "Wir haben es nicht gut gemacht"

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