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    Radsport - Vorwürfe gegen Rominger

    Im Zusammenhang mit dem Fall Armstrong ist nun auch der frühere Schweizer Profi und jetzige Radsport-Manager Tony Rominger ins Visier der Ermittler geraten. Wie die Boulevardzeitung "Blick" meldete, sollen Zahlungen von Lance Armstrong an den italienischen Sportmediziner Michele Ferrari teilweise über die Schweiz erfolgt sein. Eine der Spuren soll dabei zur "Tony Rominger Management GmbH" führen.

    Dabei soll es nicht nur um Doping, sondern auch um Geldwäsche und Steuerhinterziehung gehen. Die Staatsanwaltschaft im italienischen Padua untersucht seit Jahren die Machenschaften des als "Dottore EPO" bekannten Ferrari.

    Der 51-jährige Rominger, dreifacher Vuelta-Gewinner, Giro-Sieger von 1995 und Tour-Zweiter von 1993, bestreitet die Vorwürfe energisch und hat sich bereit erklärt, vor den Justizbehörden auszusagen.

    Rominger hatte wie so viele andere ehemalige und aktive Fahrer Kontakte zu Ferrari. Er erklärte, dass er sich lediglich Trainingspläne habe erstellen lassen. Als Manager betreute Rominger unter anderem Cadel Evans, Alberto Contador, Patrik Sinkewitz, Andreas Klöden und Alexander Winokurow.

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