Jetzt müssen sich die beiden vor dem Antidoping-Gericht des CONI zu den Vorwürfen verantworten.
Der 33-jährige Scarponi hatte Kontakte zu Ferrari gestanden. Der Arzt war 2004 wegen Sportbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. 2006 hatte ihn der italienische Radsportverband mit einer lebenslangen Sperre belegt. Der Verband hatte allen italienischen Radprofis verboten, mit Ferrari zu arbeiten.
Scarponi ist in Sachen Doping vorbelastet. 2007 war er wegen seiner Verwicklung in die sogenannten Operacion Puerto für 18 Monate gesperrt worden. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Cremona gegen den Rundfahrt-Spezialisten.
Visconti, der beim Team Movistar unter Vertrag steht, hat dagegen Kontakte zu Ferrari bestritten.

