Geyer schließe in seinem Dossier nichts aus, hieß es, doch sei die geringe Dosis des Entwässerungsmittels Xipamid in Schlecks Urin zu niedrig, als dass es eine effektive Wirkung gehabt haben könnte.
Der 32-jährige Schleck war bei der letztjährigen Tour de France positiv auf das Diuretikum getestet worden, hatte aber stets eine Manipulationsabsicht bestritten und seine Unschuld erklärt.
Xipamid kann zur Verschleierung von Doping benutzt werden. Als eine mögliche Erklärung für den positiven Befund nannte Geyer laut Tageblatt ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel.
Frank Schleck hatte bereits am 15. Oktober 2012 vor dem vor dem "Conseil de discipline contre le dopage", dem Disziplinarausschuss der ALAD, ausgesagt. Am 30. Januar will diese ihr Urteil fällen.

