Nicht weniger als 32 Teams werden auf dem anspruchsvollen Kurs von Sittard nach Valkenburg gehen (LIVE im Ticker & TV bei Eurosport). Dabei sind sie in reduzierter Besetzung unterwegs, denn nur sechs Profis gehen gemeinsam auf die Strecke - entscheidend für die Zeitnahme ist die Zielüberquerung des jeweils vierten Fahrers.
Die Kräfteverhältnisse sind angesichts der ungewohnt kleinen Besetzung schwer abzuschätzen, doch für etliche Rennställe ist diese Premiere noch einmal ein großes Ziel am Ende einer langen Saison.
Deutsche mit Medaillenchance
Hoch einzuschätzen sind die bekannten Spezialisten für Mannschaftszeitfahren, wie BMC mit Gilbert, Pinotti, Ballan, Phinney, Quinziato und van Garderen, Garmin (Dekker, Bauer, Talansky, Maaskant, van Sunmeren, Navardauskas) oder Sky, das um 15:34 Uhr als letztes Sextett mit Thomas, Stannard, Henao, Flecha, Dowsett, Boasson Hagen starten wird.
Doch auch Deutsche können vom WM-Coup träumen. Bei RadioShack sind die Routiniers Andreas Klöden und Jens Voigt zusammen mit ihren Teamkollegen Zubeldia, Gallopin, Popovych und Sergent auf jeden Fall Medaillenanwärter. Bei Omega führt Einzelweltmeister Tony Martin in starkes Aufgebot um Boonen, Chavanel, Velits, Terpstra und Vandewalle an.
Zu beachten gilt es daneben die Teams von Liquigas und Rabobank, die Truppe von Movistar (Sieger des Mannschaftszeitfahrens der Vuelta) und die Spezialisten des Orica-Rennstalls: Die Australier gewannen diese Disziplin sowohl bei Tirreno-Adriatico als auch bei der Benelux-Rundfahrt.
TV-Tipp:
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