Der Verein ist noch offen, die Stadt schon fix - auf diesen Nenner lässt sich Guardiolas Jobsuche bringen.
Mit frischen Kräften will der Spanier nach einem Jahr Auszeit zur nächsten Saison wieder zurück auf die Trainerbank - und kann aus zahllosen Top-Angeboten wählen.
Doch wie die angesehen englische Tageszeitung "Daily Telegraph" nun schreibt, müsse man in Manchester, Madrid und München nun sehr tapfer sein: Die Wahl Guardiolas sei auf London gefallen, zitiert sie eine angeblich gut informierte Quelle.
"Pep möchte In London als Trainer tätig sein und sieht sich nun nach dem passenden Projekt um", wird der Insider zitiert. Nachdem Guardiola einen beträchtlichen Teil seiner "Auszeit" in New York verbracht hat, habe er die Anonymität einer absoluten Weltstadt schätzen gelernt - dies habe sein Interesse an London wachsen lassen.
Arsenal oder Chelsea?
Chelsea-Boss Roman Abramowitsch wird die Kunde freuen - er hatte Guardiola schon bei der Ablösung von Carlo Ancelotti und Andre Villas Boas im Auge. Damals aber hatte der umworbene Trainer kein Interesse, er bestand auf seiner Pause. Es ist aber nun fest damit zu rechnen, dass die Abgesandten des Milliardärs ihre Bemühungen wieder aufnehmen werden - obwohl Roberto di Matteo die "Blues" zum Triumph in der Champions League führte und aktuell Tabellenführer ist.
Pikant dabei ist, dass aus dem Umfeld Guardiolas auch bei Arsenal vorgefühlt worden sein soll, ob dort nicht auch demnächst Bedarf an der Seitenlinie bestünde. Doch bei den "Gunners" sitzt Arsène Wenger trotz eines arg durchwachsenen Saisonstarts fest im Sattel - laut "Telegraph" sei sogar eine weitere Verlängerung des Vertrags mit dem Franzosen "höchst wahrscheinlich".
United gefrustet, City mit Coup
Besonders groß soll der Frust über die Vorentscheidung Guardiolas für London bei Manchester United sein. Schließlich hatte sich im Sommer Berichten nach ein Trio aus Sir Alex Ferguson, CEO David Gill und einem Mitglied der Eignerfamilie Glazer auf den Weg zu Guardiola nach New York gemacht.
Bei Manchester City hat man sich derweil zumindest die Dienste von Txiki Begiristain gesichert - jahrelang einer der Weggefährten Guardiolas als technischer Direktor bei Barca. Er ist mit dem amtierenden Meister einig und "freue sich auf die Aufgabe" - ein Coup für City und ein Tiefschlag für Chelsea, das sich auch schon um den Spanier bemüht hatte.
TV-Tipp:
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