Drei Frames reichten O'Sullivan in der vierten Session, um den Einzug ins Endspiel
Dabei sah es zunächst so aus, als hätte Stevens keineswegs aufgesteckt. Mit einem Century-Break gewann er den ersten Frame der Session und verkürzte auf 10:15. Die Antwort von O'Sullivan ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Mit einer 130-er Total Clearance sicherte er sich den nächsten Frame und war damit nur noch einen Framegewinn vom Finale entfernt.
Der letzte Frame der Partie war zunächst umkämpft, doch O'Sullivan hatte am Ende das bessere Ende für sich.
Im Endspiel kommt es zum Duell zwischen zwei Engländern, da Ali Carter den Schotten Stephen Maguire mit 17:12 bezwang.
Carter lag bereits nach Session drei mit 14:10 in Führung. Frame eins der vierten Session dauerte 46 Minuten, ehe sich "The Captain" die 15:10-Führung sicherte. Nachdem der 32-Jährige auch den nächsten Frame für sich entschied, gelang es Maguire noch einmal auf 12:16 zu verkürzen.
Die Aufholjagd des Schotten endete aber schnell. Mit einem 70-er Break gewann Carter den nächsten Frame und das Match. Carter sagte anschließend: "Ich bin nicht allein damit glücklich im Endspiel zu stehen. Wir werden sehen, was passiert."
2008 trafen O'Sullivan und Carter schon einmal im Endspiel der Snooker-WM aufeinander. Damals siegte O'Sullivan mit 18:8. Doch dieses Mal erwartet er kein so klares Ergebnis: "Ali ist heute ein viel besserer Allrounder", lobte O'Sullivan seinen Final-Kontrahenten.
