WAS IHRE FREUNDE LESEN

    "Operacion Puerto": Anklage erhoben

    Nach fast sieben Jahren steht der Dopingskandal Operacion Puerto vor einem endgültigem Abschluss. Insgesamt 35 Zeugen sind Anfang 2013 in Spanien im Prozess geladen, um einen der größten Dopingskandale im Profisport aufzuklären. Im Mittelpunkt steht hierbei der Sportmediziner Eufemiano Fuentes.

    Insgesamt 35 Zeugen sind Anfang 2013 in Spanien im Prozess gegen die Sportmediziner Eufemiano Fuentes und José Luis Merino Batres, Fuentes’ Schwester Yolanda, die ehemaligen Teamchefs Manolo Saiz und Vicente Belda sowie den Trainer Ignacio Labarta geladen.

    Wie die spanische Zeitung El Pais meldet, gehören zu den Zeugen auch die ehemaligen oder noch aktiven Fahrer Alberto Contador, Ivan Basso, Michele Scarponi, Jensus Manzano, Darío Gadeo, Pedro Díaz Lobato, Marcos Serrano, David Etxebarria, Joseba Beloki, Ángel Vicioso, Isidro Nozal, Unai Osa und Gianpaolo Caruso. Auch der Ansbacher Jörg Jaksche soll befragt werden.

    Haftstrafen in Aussicht

    Keiner der Vorgeladenen hat eine Strafe zu befürchten, da Dopingvergehen zum damaligen Zeitpunkt in Spanien noch nicht verboten waren. Ein nationales Anti-Doping-Gesetz ist erst im Februar 2007 in Kraft getreten.

    Den sechs Beschuldigten wird die Gefährdung der öffentlichen Gesundheit vorgeworfen. Die Staatsanwälte wollen belegen, dass Fuentes & Co. durch ihre Dopingaktivitäten die Radfahrer gefährdet hätten.

    Der Prozess soll vom 28. Januar bis zum 22. März dauern. Im Fall einer Verurteilung drohen Fuentes und den anderen Angeklagten Haftstrafen von zwei bis vier Jahren.

    TV-Tipp:

    Verfolgen Sie die komplette WM vom 16. 9. an bis zum Finale am 23.9. die ganze Woche über bei Eurosport - alles natürlich live und auch im Eurosport Player!

    Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen

    Transfers

    Meistgelesene Artikel

    Aktuelle Nachrichten