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    Oldie Davis bleibt ein Goldie

    Mark Davis reitet auch bei den Australian Open weiterhin auf einer Welle des Erfolges. Der 6-Red-Weltmeister und Halbfinalist beim Wuxi Classic erreichte durch ein 5:2 über Martin Gold auch in Bendigo die Vorschlussrunde und trifft dort auf Barry Hawkins, der Matthew Selt mit 5:3 bezwang.

    In der zweiten Begegnung im Halbfinale kommt es zu einem packenden Duell zwischen Peter Ebdon und Marco Fu. Ebdon musste beim 5:4 über Shaun Murphy wieder einmal über die volle Distanz gehen. Fu behielt über Stephen Lee überraschend klar mit 5:1 die Oberhand.

    Peter Ebdon überstand in seinem dritten Match in Bendigo zum dritten Mal einen Entscheidungsframe, und zum dritten Mal gewann er ihn mit einem höheren Break. Allerdings hatten er und Shaun Murphy sich erst ein fast halbstündiges Duell geliefert, ehe Ebdon in die Bälle kam und mit einer 56 den Sieg perfekt machte. Mit Top-Breaks von 111 (auf einen Fluke) und 79 für Ebdon sowie 94 und 50 für Murphy hatten sich die beiden ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum 3:3 geliefert. Im siebten Frame brauchte Murphy dann schon Snooker, aber er holte vier Foulpunkte und einen Freeball dazu. Die große Chance zur Führung vergab er dann aber, als er Braun zu dünn auf die Mitte spielte. Kurze Zeit später kam auch noch das Pech hinzu, als ihm der Spielball fiel. Ball in Hand nutzte "The Force" zur erneuten Führung. Zwar glich der "Magier" mit einer 111 noch einmal aus, aber im Entscheidungsframe kam Murphy wieder einmal nicht in ein Break hinein.

    Ebdons Halbfinalgegner Marco Fu profitierte davon, dass sich Stephen Lee mit einem mageren Top-Break von 36 Punkten begnügen musste. Vorentscheidend war der vierte Frame, in dem Lee Schwarz nicht lochte und Fu mit diesen sieben Punkten dann auf 3:1 erhöhte. Als Fu nach der Pause dank einer 99 sogar auf 4:1 davon zog, war das Match entschieden.

    Das beste Snooker seiner Karriere

    Mark Davis knüpfte nahtlos an seine guten Leistungen in den letzten Wochen an. Der 39-Jährige spielt derzeit das beste Snooker seiner Karriere und geriet auch gegen Martin Gould nie in Gefahr. Mit einer 92 machte Davis schon in Frame eins klar, dass er seine Serie fortsetzen will. Martin Gould holte sich dann zwar die beiden nächsten Frames mit Breaks von 52 und 41 Punkten, doch eine 54 brachte Davis das mehr als verdiente 2:2 zur Pause. Als Davis nach Wiederbeginn sich im umkämpften fünften Frame das 3:2 erarbeitet hatte warf er im Anschluss keinen Blick mehr zurück. Mit Breaks von 63 und 49 Punkten erreichte er sein zweites Halbfinale innerhalb von zwei Wochen. Zwar wurden erneut seine Safe-Fehler auch von Gould nicht bestraft, aber Quoten von 94 Prozent beim Lochen und sagenhaften 80 Prozent bei den langen Bällen sind ein Beleg für die Qualitäten von Davis.

    Barry Hawkins hatte gegen Matthew Selt, der zum Auftakt Titelverteidiger Stuart Bingham ausgeschaltet hatte, den ersten Frame auf Schwarz gewonnen. Dann aber war er dank Breaks von 66 und 65 Punkten mit 3:1 in Führung gegangen. Als Hawkins nach der Pause mit Serien von 49 und 67 Punkten seine Führung auf 4:1 ausbaute lag ein schnelles Ende in der Luft. Doch Matthew Selt kam mit schnellen Breaks von 91 und 75 Punkten noch einmal heran. Im achten Frame machte Hawkins die Hoffnungen von Selt mit einer 102 aber zunichte.

    TV-Tipp:

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