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    FC Bayern: Neuer spürt die Gier

    Der Supercup ist nicht genug. Der FC Bayern will wieder Spektakel bieten, den BVB vom Thron stoßen. Der Glanz der Schale überstrahlt alles.

    Zu sehen gibt es die "Salatschüssel" momentan nur im Museum.

    Nach zwei Jahren ohne Meisterschale gilt beim FC Bayern in dieser Saison aber wieder das Motto: "Anfassen statt anschauen". Denn: Die Eroberung der Bundesliga-Spitze steht in München über allem.

    Wurde das vergangene Spieljahr noch vom "Finale dahoam" überschattet, fokussiert sich die Mannschaft nun voll auf das "Projekt Vormachtstellung".

    "Wir müssen beweisen, dass wir die Nummer eins in Deutschland sind. Das wollen wir unbedingt, die ganze Mannschaft. Natürlich ist die Champions League wichtig, aber das Wichtigste diese Saison ist der Meistertitel. Wir wollen die Schale, unbedingt", stellt Keeper Manuel Neuer in der "Sport-Bild" klar. "Es ist eine Gier bei uns in der Mannschaft zu spüren", weiß er.

    Und auch Abwehrspieler Holger Badstuber ist heiß auf die Liga-Trophäe: "Nach den letzten zwei Jahren hat die Meisterschaft die oberste Priorität. Wir können uns da nichts mehr erlauben. Wir hatten letztes Jahr eine sehr gute Phase, aber sie war zu kurz. Wir haben die wichtigen Punkte liegen lassen - das darf nicht mehr passieren."

    "Noch nicht die Revanche"

    Vor allem der Zweikampf mit Double-Sieger und neuem Dauerrivalen Borussia Dortmund hat Explosionskraft. Mit dem Gewinn des Supercups setzte der FC Bayern ein erstes Signal und untermauerte seine Ambitionen. "Es war eine Genugtuung, aber noch nicht die Revanche", fügt Neuer an.

    Von einem "Dortmund-Komplex" möchte der Nationaltorwart nichts wissen. "Klar haben wir fünf Spiele verloren. Aber wenn man die Spiele einzeln betrachtet, war in der vergangenen Saison das Pokalfinale das einzige Spiel, das Dortmund verdient gewonnen hat."

    Neuer geht voran. Gemeinsam mit den Kapitänen Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger soll er künftig die Mannschaft als Wortführer leiten. "Jeder muss für den anderen da sein. Wenn man das alleine beobachtet und versucht zu korrigieren, ist das schwierig. Wenn man zu dritt ist, kann man alles besser kontrollieren und auf die Mitspieler einwirken. Wir haben in dieser Combo die richtigen Leute dafür gefunden", meint er.

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