Der NWDO ist eine der NPD nahestehenden rechtsradikale Vereinigung, die vor kurzem verboten wurde. "Wir prüfen den Fall", so BVB-Pressesprecherin Ina Holznagel. "Die Frage ist, ob ein solches Banner im Rahmen der Meinungsfreiheit rechtens ist oder eine strafbare Unterstützung eines verbotenen Vereins vorliegt. Das ist ein Grenzfall."
Die Dortmunder Polizei hat Ermittlungen gegen einen Mann aufgenommen, der beim Auftaktspiel gegen Bremen das Banner mit rechtsextremen Schriftzug ausgerollt haben soll. Im Internet kursieren bereits Bilder, auf dem das Transparent mit der Aufschrift zu sehen ist.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 27 Jahre alten Dortmunder, der dem Staatsschutz als Rechtsextremist bekannt und schon mehrfach im Zusammenhang mit Fußballspielen aufgefallen ist. Die Ermittlungen werden nun der Staatsanwaltschaft in Dortmund übergeben. Sie muss prüfen, ob das Zeigen des Banners von strafrechtlicher Relevanz ist.
Zur Ermittlung des Verdächtigen trug das moderne Video-Überwachungssystem im Stadion bei. "Schon gleich beim ersten Einsatz hat sich die neue Videotechnik des BVB bestens bewährt. Die Technik sowie die gute Zusammenarbeit des BVB mit der Dortmunder Polizei hat dazu geführt, dass ein Tatverdächtiger schnell ermittelt werden konnte", teilte der verantwortliche Einsatzleiter Andreas Wien mit.
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