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    Nach Stripclub-Trip vor dem Ruin

    Im Nachhinein wünscht sich Adam Jones, er wäre in dieser Februar-Nacht 2007 nicht in Las Vegas gewesen. Nun, fünf Jahre nach dem Besuch eines Stripclubs, der mit einer Schießerei endete, steht der NFL-Star vor dem finanziellen Ruin. Er wurde zu einer Geldstrafe von 11,6 Millionen Dollar verurteilt.

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Cornerback der Cincinnati Bengals, an der Schießerei vor dem Etablissement im US-amerikanischen Glücksspielmekka beteiligt gewesen sei. Die Jury sprach dem seit den Vorfällen querschnittsgelähmten Klubbesitzer Thomas Urbanski und dem damals verwundeten Türsteher Aaron Cudwort Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 11,6 Millionen Dollar (rund 9,2 Millionen Euro) zu.

    Jones - genannt "Pacman" - war 2007 als Spieler der Tennessee Titans mit seinem Team in Las Vegas gewesen und war aus dem Nachtclub geworfen worden, nachdem er Haufenweise Dollar-Scheine in Richtung Bühne geworfen, sich dann aber darüber aufgeregt habe, dass die Tänzerinnen das Geld aufsammelten. Der angeblich von Jones bezahlte Arvin Keith Edwards eröffnete wenig später vor dem Club das Feuer. Er wurde bereits zuvor wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.

    Jones, der im Anschluss an den Vorfall wegen Verstößen gegen den NFL-Verhaltenskodex gesperrt war, spielt derzeit bei den Cincinnati Bengals und verdient nach Angaben der Nachrichtenagentur AP dort rund 950.000 Dollar (ca. 750.000 Euro) pro Saison. Jones' Anwältin Lisa Rasmussen erklärte: "Es ist eine Strafe, die er wohl nie erfüllen kann."

    Der NFL-Star selbst bedauert die Vorfälle von damals und möchte seine Erkenntnisse an die junge Generation von Football-Spielern weitergeben. Beim diesjährigen NFL-Rookies-Symposium in Cleveland wird Jones als einer der Redner zu den Spielern sprechen, die ihre erste Saison in der nordamerikanischen Football-Profiliga absolvieren. "Ich möchte ihnen erzählen, was ich durchgemacht habe und hoffe, dass sie nicht die gleichen Fehler machen wie ich", sagte Jones und fasste seine Nachricht in einem griffigen Satz zusammen: "Tut nicht, was ich getan habe."

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