Da Federer, Djokovic und Murray an Nummer eins bis drei der Setzliste notiert sind, hatte das Favoriten-Trio in Runde eins ein Freilos.
Vor allem der Schweizer und der Schotte schlagen mit besten Erinnerungen im "Lindner Family Tennis Center" auf. Seit 2007 wechseln sich die Finalisten der Olympischen Spiele von London als Turniersieger ab. 2007, 2009 und 2010 gewann Federer, 2008 und 2011 setzte sich Murray durch.
Murray hochzufrieden
Der Titelverteidiger brauchte nur 75 Minuten, um den US-Amerikaner Querrey in die Schranken zu weisen. Murray hielt sein Service über die gesamte Matchdauer und nutzte drei seiner acht Breakchancen.
"Ich habe ein hartes Duell erwartet, und das hat mir geholfen. Das war ein guter Turnierstart für mich", befand Murray. Im Achtelfinale wartet nun der Franzose Jérémy Chardy.
"Es war ein schnelles Match"
Noch schneller erledigte Federer seine Zweitrundenaufgabe. Genau eine Stunde stand die Nummer eins der Welt gegen den Russen Bogomolow Jr. auf dem Platz, ehe der Sieg unter Dach und Fach war.
"Es war ein schnelles Match und damit ein gutes für mich", erklärte Federer. "Ich habe gut serviert und ein paar hervorragende Offensivbälle platziert. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, zumal ich Alex nicht so gut kannte", so der Baseler weiter.
In der nächsten Runde wartet auf Federer ein gefährlicher Gegner. Er muss sich mit dem australischen Senkrechtstarter Bernard Tomic auseinandersetzen.
Djokovic übt Selbstkritik
Djokovic und Seppi lieferten sich im ersten Satz einen harten Kampf. Der Italiener hielt seinen Aufschlag gegen den Favoriten und musste sich erst im Tiebreak mit 4:7 geschlagen geben. In der Folge diktierte Djokovic das Geschehen allerdings klar und machte den Sieg nach insgesamt 90 Minuten perfekt.
"Ich bin nicht ganz so zufrieden mit meiner Vorstellung. Wenn ich hier weit kommen will, dann muss ich deutlich besser spielen", zog der Serbe selbstkritisch Bilanz. Djokovic bekommt es in der Runde der letzten 16 mit Russlands Routinier Nikolaj Dawidenko zu tun.
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