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    Morddrohung gegen Federer

    Die Organisatoren des Turniers in Shanghai haben mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen auf eine Morddrohung im Internet gegen Roger Federer reagiert. "Wir wissen von diesen Äußerungen und nehmen solche Dinge sehr ernst", teilten die Organisatoren mit. Auch Polizei und andere Behörden seien informiert.

    Ob es sich nur um einen äußerst makabren Scherz handelt oder bitterer Ernst dahintersteckt, lässt sich bisher nicht sagen.

    Auf der chinesischen Sport-Webseite baidu.com soll eine bislang unbekannte Person mit dem Pseudonym "Blue Cat Polytheistic Religion Founder 07" bereits am 25. September die Worte "Ich plane Roger Federer am 6. Oktober zum Zwecke der Vernichtung des Tennissports zu ermorden" hinterlassen haben.

    Grafik mit enthauptetem Federer?

    Dazu soll der User laut Medienberichten angeblich eine Grafik gepostet haben, die Federer enthauptet auf seinen Knien auf einem Tennisplatz zeigt, neben ihm ein maskierter, in schwarz gekleideter Henker mit einer Axt in Händen.

    Die Polizei hat die elektronische Spur aufgenommen und die chinesischen Behörden sind in Alarmbereitschaft. "Wir haben die Ermittlungen eingeleitet und die Sicherheitsvorkehrungen verschärft", verkündete sogar die Turnierleitung in Peking, wo Federer gar nicht im Einsatz ist. Besonders in Shanghai ist man sehr angespannt: "Wir hoffen, dass es nur eine mündliche Drohung war und der Fan keine wirklichen Handlungen unternimmt. Wir müssen das jedoch ernst nehmen", sagte Yang Yibin vom Millionen-Turnier in Shanghai.

    Keine Autogramme: Federer wird abgeschirmt

    Auch die örtliche Polizei in Shanghai sei bereits verständigt worden und die Sicherheit des ohnehin gut abgeschirmten Schweizers verstärkt worden – und auch jene von allen anderen Spielern. Mit den Turnier-Organisatoren wurde zudem vereinbart, dass Federer diesmal auf das Schreiben von Autogrammen verzichten und den Platz nach seinen Spielen umgehend verlassen wird.

    Federer weilt mit seiner Familie aktuell schon in der chinesischen Metropole. Geäußert hat sich der 31-Jährige zu dem Vorfall bislang nicht.

    Video: Trainer beschimpft Gegnerin

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