Das ist eine Leistung, die auch Meistertrainer Jürgen Klopp Respekt abverlangt. "Wenn es uns nicht gegeben hätte, wäre Hannover die Mannschaft mit der besten Entwicklung in den vergangenen Jahren gewesen", stellte Klopp fest. Er lobte die Arbeit seines Kollegen Mirko Slomka, die sich zuletzt beim 2:1-Unterzahlsieg gegen UD Levante bezahlt machte.
"Klare Spielidee, gute Mentalität, sensationelles Umschaltspiel. Mir hat es richtig Spaß gemacht, ihnen zuzugucken. Dementsprechend schwer wird das, was uns bevorsteht", schwärmete der BVB-Coach vom Gegner, der gerne den 2:1-Heimsieg aus dem Vorjahr wiederholen möchte. "Wir können 90 Minuten marschieren und haben einen guten Rhythmus", stellte 96-Verteidiger Konstantin Rausch fest. Stürmer Arthur Sobiech, einer von fünf fast gleichstarken Angreifern im 96-Kader, freut sich auf das Treffen mit seinen drei polnischen Landsleuten im BVB-Trikot. "Das wird aber kein Duell zwischen Robert Lewandowski und mir. Er ist ein ganz anderer Spielertyp", sagte Sobiech.
Personalsorgen auf beiden Seiten Die Vorfreude auf die mit 49.000 Zuschauern ausverkaufte Partie ist in beiden Lagern riesig. Allerdings können beide Mannschaften wohl nicht in Bestbesetzung antreten.
Dortmund muss auf Ilkay Gündogan verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich beim 1:1 in der Champions League bei Manchester City eine Stauchung der Lendenwirbelsäule zugezogen.
Der Einsatz von Nationalspieler Mats Hummels (Hüftprobleme) ist fraglich. Bei Hannover 96 droht der Ausfall von Kapitän Steven Cherundolo (Grippe). Für ihn könnte erstmals der Japaner Hiroki Sakai in der Startelf stehen.
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