Wirklich überzeugt war Massa von Schumachers Comeback-Vorhaben also nicht. Einen Seitenhieb angesichts Schumachers bisheriger enttäuschender Bilanz kann sich der Brasilianer deshalb nicht verkneifen: "Vielleicht hat es etwas mit seinem Alter zu tun, keine Ahnung."
Schumacher fand sich in der mittlerweile doch sehr stark veränderten Formel 1 bei seiner Rückkehr im Jahre 2010 schwer zurecht und hatte zudem mit Nico Rosberg einen jungen, motivierten und hochbegabten Teamkollegen, den es zu schlagen galt.
Erst in diesem Jahr zeigte der 43-Jährige beispielsweise mit seiner Qualifying-Bestzeit in Monte-Carlo, was noch in ihm steckt. In den Rennen sprang aufgrund vieler Defekte und unverschuldeter Kollisionen bisher allerdings nichts wirklich Zählbares für den ehemaligen Ferrari-Piloten heraus.
"Die Formel 1 hat sich seit seinem Rücktritt enorm verändert", weist Massa unter anderem darauf hin, dass die Formel 1 ab 2009 wieder profillose Slick-Reifen und eine völlig andere Aerodynamik verwendete. "Ich blieb in der Formel 1, sie hat sich verändert und ich habe Probleme damit - also muss er das auch haben." Die Hauptsache sei jedoch eine andere: "Am wichtigsten ist, dass er Spaß daran hat, was er tut", so Massa.
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