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    Lorenzo auch im Regen der Favorit

    Giovanni Lorenzo hat sich mit seiner Vertragsverlängerung wieder Ruhe verschafft. Und auch sportlich läuft es aktuell nach Wunsch: Mit seinem Sieg in Le Mans hat der Yamaha-Star bewiesen, dass er auch bei Regen stark ist - Silverstone kommt dem Spanier entgegen.

    Die Vertragsverlängerung von Jorge Lorenzo bei Yamaha war die große Nachricht vor dem Rennen in Silverstone. Der amtierende Tabellenführer wurde bereits als Stoner-Nachfolger bei Honda gehandelt.

    Doch dazu kommt es nicht. Bis 2014 wird er für Yamaha an den Start gehen. "Ich habe für zwei weitere Jahre bei Yamaha unterschrieben. Wir sind froh, zusammen weitermachen zu können", berichtet Lorenzo.

    Honda war dran

    "Es war keine leichte Entscheidung. Ich hatte von Honda ein Angebot. Die Entscheidung war sehr schwer. Ich habe auf mein Herz gehört, das für Yamaha war", erklärt er. "Meist hat man mehr Zeit für die Entscheidung.

    Bei den vergangenen Entscheidungen haben wir uns mehr Zeit gelassen. Dieses Mal war das anders. Ich habe 'ja' zu Yamaha gesagt."

    Ob das Geld der entscheidende Grund für die Verlängerung war, möchte Lorenzo nicht kommentieren: "Über das Geld redet man nicht. Kein Fahrer spricht über das Geld.

    Vertragsstress vom Tisch

    Ich werde also nicht der erste Fahrer sein, der übers Geld redet." Durch die Vertragsverlängerung hat der Spanier in Silverstone den Kopf frei für das Geschehen auf der Strecke.

    Vor zwei Jahren sicherte sich der Yamaha-Pilot den Sieg bei der Premiere. "Ich habe es 2010 sehr genossen, hier zu fahren. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl. Ich hatte 2010 ein perfektes Rennen und habe mit großem Vorsprung gewonnen.

    Es ist eine der Strecken, auf der ich schnell fahren kann. Im Vorjahr bin ich gestürzt, als ich Casey im Nassen einholen wollte. Meine Erinnerungen an diese Strecke sind also sowohl süß als auch sauer."

    Kein Grund für Änderungen

    Trotz der zwei Tests zwischen Barcelona und Silverstone kommt Yamaha ohne Updates nach England. "Wir werden mit gleichen Motorrad fahren wie beim vergangenen Rennen. Wir haben keine großen Verbesserungen erzielt", bedauert Lorenzo.

    "In Aragon haben wir nach Lösungen gesucht, um das Motorrad zu verbessern. Das ist uns aber nicht gelungen. Im Moment ist das Motorrad aber gut und wettbewerbsfähig."

    "Wir müssen ruhig bleiben und konzentriert bleiben, damit wir das Rennen bestmöglich beenden. Auf die Verbesserungen müssen wir geduldig warten", fordert der Weltmeister von 2010, der keine Angst vor einem Regenrennen hat.

    "Wir müssen mit dem Wetter zurechtkommen. Im Regen ist die Gefahr größer, zu stürzen. Das ist nicht gut, doch es macht auch Spaß, im Regen zu fahren."

    VIDEO: Die 24 Stunden von Le Mans

    TV-Tipp: Verfolgen Sie 2012 alle Entscheidungen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft bei Eurosport und Eurosport 2. Verpassen Sie kein Rennen, wenn Chevrolet, SEAT und BMW um den Sieg kämpfen. Weiter geht’s am 21./22. Juli in Brasilien.

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