Deutscher beim 41. Weltcup-Sieg des Österreichers Gregor Schlierenzauer (276,5) war Richard Freitag (Aue/254,8) auf dem zwölften Platz.
Nach dem ersten Durchgang lag Freund sogar nur auf dem 27. Platz. "Es gibt bessere Tage, und es gibt schlechtere Tage. Das war heute mein eigenes Verschulden", sagte der Niederbayer. Bundestrainer Werner Schuster nannte die Windverhältnisse bei seinem Vorflieger dennoch "sehr, sehr unglücklich. Die ganze Zeit war super Aufwind, er hatte dann aber leichten Rückenwind. Man sah richtig, wie er runtergefallen ist."
Erneut stark präsentierte sich der erst 17 Jahre alte Andreas Wellinger (Ruhpolding/242,1) auf Rang 17. Michael Neumayer (Berchtesgaden/238,1) und Debütant Karl Geiger (Oberstdorf/225,2) landeten auf den Plätzen 21 und 30. Hoffnungsträger Andreas Wank (Oberhof) war bereits zuvor wegen eines zu weiten Anzugs disqualifiziert worden.
Vierschanzentournee-Gewinner Schlierenzauer setzte mit seinem Erfolg die Rekordjagd auf den viermaligen Olympiasieger Matti Nykänen fort. Der Finne holte in seiner Karriere bislang unerreichte 46 Weltcup-Siege. Hinter dem Österreicher landeten Anders Fannemel (Norwegen/275,4) und Thomas Morgenstern (Österreich/269,4) auf dem Treppchen.

