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    Löw-Kritik beunruhigt Bierhoff nicht

    Teammanager Oliver Bierhoff fürchtet nach der Kritik an Bundestrainer Joachim Löw keine negativen Auswirkungen für das DFB-Team. "Mit der Kritik müssen wir, die in der Verantwortung stehen, leben. Was gerade auf Jogi Löw einprasselt, sehe ich nicht als besorgniserregend an."

    "Und man muss auch keine Bedenken haben, dass dadurch das Gerüst der Mannschaft und die Stimmung gefährdet sind", sagte Bierhoff der "Sport Bild". Der Stimmungsabfall nach dem EM-Ausscheiden im Halbfinale gegen Italien (1:2) habe keine Konsequenzen für Löws Engagement gehabt.

    "Einen Motivationsunterschied habe ich in all den Jahren bei ihm nicht festgesellt, und ich tue es auch jetzt nicht. Man hat es vor dem Argentinien-Spiel gesehen: Wenn Jogi Löw verärgert ist, dann wirkt er sehr klar und entschlossen. Das ist immer gut", betonte Bierhoff.

    Mit Blick auf die nächste Titelchance bei der WM 2014 in Brasilien setzt Bierhoff auf Solidarität der Bundesliga-Clubs in Terminfragen. "Ich glaube, der deutsche Fußball hat ein gemeinsames Interesse: Dass die Nationalelf gut spielt und erfolgreich ist. Insofern ist es ganz wichtig, das Projekt 2014 wieder als großes Gemeinschaftswerk zu verstehen", sagte Bierhoff.

    Zu einem möglichen Konfliktpunkt kann ein geplanter Länderspieltermin in den USA im Anschluss an die am Wochenende beginnende Bundesliga-Saison werden.

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