Bundestrainer Joachim Löw...
...über die Kritik an Mesut Özil: "Mir als Trainer geht es nicht um die Einzelleistung. Es geht um das Kollektiv. Seine Leistung war aber schon viel besser. Mesut braucht die Laufwege der Mitspieler, um sie anspielen zu können. Das war aktuell nicht der Fall. Aber: Die 'Explosion Özil' wird noch kommen. Da bin ich sicher."
...über das Viertelfinale: "Wir sind gut gerüstet und haben eine gute Vorrunde gespielt. Das war enorm wichtig. Mich freut vor allem, dass wir hier in Danzig bleiben dürfen. Darauf haben wir immer gehofft."
...über die politische Dimension: "Ich habe ein sehr gutes Einvernehmen mit Angela Merkel. Aber wir haben ein Abkommen, dass Sie mir nicht in die Aufstellung reinpfuscht und ich mich nicht ihre Belange einmische. Dann gebe ich auch keine politischen Statements ab."
...über die Defensive: "Die Abstimmung hat nicht immer gestimmt, die Erkenntnis ist klar. Aber die Lösungen sind auch klar."
...über die angesprochenen Lösungen: "Die beiden Mittelfeldspieler mussten viel arbeiten. Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira mussten viel laufen. Aber wir müssen an der Kompaktheit und den Laufwegen arbeiten. Es sind die kleinen Dinge, die Löcher, die mich stören."
...über Mario Gomez: "Die Entscheidung war so gefallen, weil Mario Gomez eine sehr gute Saison mit sehr vielen Toren hinter sich hat. Miroslav Klose hatte keine Spielpraxis, das war mir aber wichtig. Deshalb hat Mario den Vorzug erhalten. Und das Vertrauen hat er gerechtfertigt. Aber Miro ist weiter wichtig. Er kann immer kommen."
...über die Vorbereitung auf Griechenland: "Die Vorbereitung hat heute begonnen. Die Spieler wurden gut belastet und haben nicht so viel frei wie zuletzt. Gerade die Spieler, die nicht gespielt haben, wurden belastet. Die Spannung muss jetzt nach oben gehen, aber das ist normal."
...über die Sperre von Karagounis gegen Deutschland: "Er ist sehr wichtig weil er das Bindeglied zwischen Offensive und Defensive ist. Sein Ausfall ist für die Griechen sicher hart."
...auf die Frage, ob er ein Fußball-Romantiker ist: "Die Philosophie, offensiv zu spielen und Tore zu erzielen, die bleibt. Aber man kann ja nicht nur Hurra-Fußball spielen. Das geht vielleicht in einem Freundschaftsspiel. Wir wollen hinten gut stehen, die Mauer muss stehen. Aber weiterhin wollen wir offensiv auftreten. Das ist und bleibt der Schwerpunkt unseres Spiels."
...über die körperliche Verfassung Spaniens: "Kroatien stand mit neun Spielern hinter dem Ball, das ist immer schwer. Aber ob sie fitter sind als wir oder nicht, das weiß ich nicht. Das glaube ich nicht."
...über seine Flüche an der Seitenlinie: "Da kamen schon einige Flüche über meine Lippen. Aber in der Anspannung ist das normal. Da kann das schon mal passieren."
...über mögliche taktische Änderungen: "Unsere Viererkette ist immer offensiv. Jeder muss sich beteiligen. Und zwei "Sechser" (defensive Mittelfeldspieler) haben wir schon lange nicht mehr. Jeder muss mitspielen. Nur abräumen, das geht heutzutage nicht mehr."
...über seine polnischen Sprachkenntnisse: "Es wird besser. Lukas Podolski und Miroslav Klose weisen uns schon zurecht, wenn wir uns einmal falsch bedanken."
VIDEO: Alle Informationen über Griechenland vor dem Viertelfinalspiel gegen Deutschland
TV-Tipp:
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