Auch Freund (Rastbüchl) ist optimistisch: "Nach dem Auftakt in Lillehammer bin ich vorqualifiziert, was gerade wegen des Wetters von Vorteil sein kann. Ich möchte technisch saubere Sprünge auf einem konstanten Niveau zeigen."
Den Weltcup bezeichnet der 24 Jahre alte Vorflieger des Deutschen Skiverbandes (DSV) als "sehr speziell". Die Schanze sei sehr groß und habe "ein ganz eigenes Profil. Dazu kommen das oft wechselhafte Wetter und die meist kalten Temperaturen", betonte Freund. Im Vorjahr hatte er das Springen auf dem sechsten Platz beendet.
Schuster lobt junge Springer
Schuster vertraut in Finnland denselben sieben Springern wie vor einer Woche. "Mit dem Auftaktwochenende sind wir in der Summe zufrieden. Unser Grundniveau ist gut, und wir haben in großer Breite gepunktet. Neben dem Sieg von Severin Freund ist sicherlich das Debüt unserer jungen Springer hervorzuheben", sagte der Österreicher: "Dass sie in beiden Wettbewerben das Finale erreichen konnten, ist ein hervorragender Einstand."
Deswegen bekommen neben den etablierten Freund, Richard Freitag (Aue), Michael Neumayer (Berchtesgaden) und Andreas Wank (Oberhof) erneut Karl Geiger (Oberstdorf), Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Danny Queck (Lauscha) ihre Chance. In Kuusamo steht am Freitag (17:00 Uhr im Scoring auf eurosport.yahoo.de) das Teamspringen an, am Samstag (14:15 Uhr im Scoring auf eurosport.yahoo.de) folgt der Einzelwettbewerb.

