Im Gegensatz zur folgenschweren Begegnung mit einer Leitplanke bei der Ronde di Andora im vergangenen Jahr ging der Unfall diesmal aber glimpflich aus. Der an den Schaltwippen adaptierte Subaru Impreza WRC des Teams First Motorsport, der in einem Waldstück bei Val Malene neben der Strecke landete, wurde allerdings stark beschädigt.
Kubica hatte beim 1,90 Kilometer langen Shakedown trotz eines Fahrfehlers mit 5,4 Sekunden Rückstand den siebten und auf seiner ersten Sonderprüfung (SP8) über 15,21 Kilometer mit 25,5 Sekunden Rückstand den vierten Platz belegt. SP9 wurde dem polnischen Duo dann zum Verhängnis: Kubica ging die Straße aus und musste vor allem wegen der Schäden an der Radaufhängung aufgeben.
Den Veranstaltern der Rallye bescherte der ehemalige Formel-1-Star ein Rekord-Publikumsaufkommen - 5.000 Fans ließen sich den Shakedown nicht entgehen. Auch das zuständige Pressebüro wurde von Anfragen überschwemmt und freute sich über Besuche zahlreicher europäischer TV-Stationen. Kubica hatte sein offizielles Rallye-Comeback vergangene Woche mit einem Sieg bei der Ronde Gomitolo di Lana gefeiert.
TV-Tipp:
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