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    Kroatien-Star Lacković exklusiv: "Nahezu perfekt"

    Zweite Plätze haben die kroatischen Handballer in den vergangenen Jahren bei großen Wettbewerben genug gesammelt. Doch damit soll nun in London Schluss sein. HSV-Star Blaženko Lacković sprüht im Exklusiv-Interview mit eurosport.yahoo.de geradezu vor Optimismus.

    "Mir geht's super, alles perfekt". Die Olympische Welt des Blaženko Lacković ist in Ordnung, nein, sie strahlt in den schönsten Farben. Das Prestige-Duell gegen Nachbar Serbien hat Kroatien dominiert und klar mit 31:23 gewonnen.

    Ein wichtiger Schritt in Richtung des ersehnten Titels, der die schmerzhaften Final-Niederlagen bei den Europameisterschaften 2008 und 2010, vor allem aber bei der WM 2009 im eigenen Land, vergessen machen soll. Die Erfahrung von Lacković ist dabei gefragt, denn der linke Rückraumspieler holte schon 2004 mit Kroatien Olympia-Gold.

    Herr Lacković, Spiele gegen Serbien haben immer ein besonderes Flair. Wie erleben Sie das?

    Blaženko Lacković: Ja, diese Partien sind schon speziell. Als Spieler gehen wir da aber anders heran und versuchen, dieses Drumherum auszublenden. Es geht einzig und allein um den sportlichen Vergleich und ich habe großen Respekt vor der serbischen Mannschaft.

    Hier in London war das Duell eine klare Angelegenheit für Kroatien. Was war der Schlüssel zum Erfolg?

    Lacković: Wir sind in der Abwehr sehr gut gestanden und haben die einfachen Tore konsequent gemacht. Dazu waren wir im Gegenstoß ziemlich effektiv.

    Das Olympische Turnier kommt im Anschluss an eine harte Saison mit Bundesliga, Pokal, Champions League und EM. Wie voll ist der Akku denn noch?

    Lacković: Ich habe überhaupt keine Probleme. Wir haben eine gute und gezielte Vorbereitung hinter uns. Es geht mir gut, nahezu perfekt.

    Bei der starken Gruppe, Sie treffen unter anderem noch auf Europameister Dänemark und Spanien, werden Sie auch alle Kräfte brauchen.

    Lacković: So ist es. Wir haben ein sehr schweres Programm hinter und vor uns. Die Teams begegnen sich absolut auf Augenhöhe.

    Welcher Titel wiegt für Sie im Handball am meisten? Mit Olympia, WM, EM oder der Champions League gibt es eine breite Palette.

    Lacković: Stand jetzt würde ich mal sagen: Wir fangen mit dem Olympischen Titel an - und dann ziehen wir das in der Reihenfolge durch, die Sie da eben genannt haben (lacht).

    Also ist die Goldmedaille das Ziel in London?

    Lacković: Moment, das Ziel ist das Viertelfinale. Auch wenn wir jetzt vor dem Ungarn-Spiel zwei Siege auf dem Konto haben, müssen wir die kommenden Partien gewinnen.

    Gab's denn trotzdem schon Glückwünsche aus Ihrer zweiten Heimat Hamburg?

    Lacković: Na klar, die Teamkollegen beim HSV haben mir alle schon gratuliert.

    Herr Lacković, ich bedanke mich für das Gespräch.

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