Und vier von diesen Fahrern gehören mittlerweile Formel-1-Teams an.
Zwar haben Robin Frijns (Fortec Motorsports) und Nick Yelloly (Comtec Racing) in dieser Saison bereits jeweils ein Rennen gewonnen, aber beide werden, wie auch einige ihrer Konkurrenten, ihr Debütrennen auf den Straßen des Fürstentums bestreiten.
Die Fahrer im Feld mit mehr Erfahrung werden sich zweifelsohne gute Chancen auf einen Erfolg ausrechnen, obwohl sich der Straßenkurs von Monaco bereits mehrfach als ideales Jagdrevier für Neulinge erwiesen hat.
Fragen Sie einen beliebigen Fahrer nach dem Rennen, das er am liebsten gewinnen würde, und die Chancen stehen sehr gut, dass er Ihnen Monaco antworten wird. Die 26 Anwärter im diesjährigen Starterfeld der Formel Renault 3.5 werden im Vergleich zu anderen Rennstrecken in Monaco vielleicht einen noch größeren Siegeswillen zeigen, insbesondere wenn man die Faustregel berücksichtigt, dass jeder, der im Fürstentum gewinnt, dazu bestimmt ist, in der Formel 1 anzutreten.
Legendäre Strecke in Monaco
Die Liste der zurückliegenden Gewinner des Rennens in Monaco in der Formel Renault 3.5 stützt diese Theorie definitiv. Der Sieger aus dem Jahr 2006, Pastor Maldonado, hat vor kurzem seinen ersten Formel-1-Grandprix für das Formel-1-Team Williams auf dem Circuit de Catalunya gewonnen. Charles Pic, der mittlerweile für das Formel-1-Team Marussia fährt, war ein Neuling in der Formel Renault 3.5 als er im Jahre 2009 erstmalig in Monaco triumphierte. Diese Leistung machte Oliver Turvey, mittlerweile Testfahrer bei Vodafone McLaren Mercedes, nur ein Jahr später nach. Währenddessen ist Daniel Ricciardo, aktuell Fahrer bei Scuderia Toro Rosso, der einzige Teilnehmer, der im Fürstentum bereits zwei Siege in der Formel Renault 3.5 einfahren konnte.
Nach seinem Sieg und einem dritten Platz auf der Rennstrecke Motorland Aragón kommt Robin Frijns als Führender der Gesamtwertung nach Monaco. Der Sieger des Formel Renault 2.0 Eurocup aus dem Jahre 2011 wird jedoch alle Hände voll zu tun haben, seine Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen, denn Nick Yelloly, Sam Bird (ISR), Kevin Magnussen (Carlin) und Arthur Pic (Dams) sind rein rechnerisch alle in der Lage, ihn in Monaco von der Spitze zu verdrängen. Frijns, Yelloly und Magnussen werden alle ihr erstes Rennen in Monaco bestreiten, wohingegen Bird, der in der GP2-Rennserie im letzten Jahr die Pole-Position erreichte, die legendäre Strecke bereits sehr gut kennt.
Mehrere andere Fahre, einschließlich Jules Bianchi (Tech 1 Racing), Kevin Korjus (Tech 1 Racing), Walter Grübmuller (P1 Motorsport), Daniil Move (P1 Motorsport), Mikhail Aleshin (Team RFR), Anton Nebylitskiy (Team RFR), André Negrao (International Draco Racing) und Alexander Rossi (Arden Caterham), sind ebenfalls bestens mit der Strecke vertraut. Jedoch konnte noch keiner der 26 Fahrer im Starterfeld jemals ein Rennen vor dem Hintergrund des Grandprix in Monaco gewinnen, und egal wer am Sonntag, 27. Mai, die karierte Flagge zuerst sieht, der wird den besonderen Geschmack eines Rennsieges in Monaco zum ersten Mal genießen.
WSR-Video: Hinter den Kulissen
TV-Tipp:
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