"Huck ist ein interessanter Typ, der sich auch gut verkaufen lässt", meinte Bönte. Er sei "ein mutiger Fighter, der die Leute begeistern kann."
Der 28-Jährige Huck hatte bereits im Februar ein Gastspiel im Schwergewicht gegeben und dabei durchaus überzeugen können. Seine Punkt-Niederlage gegen den Russen Alexander Powetkin, der immer wieder mit dem Kopf tief pendelnd abgetaucht war, ohne dafür ermahnt zu werden, war nicht unumstritten.
Huck ist für einen extrem wilden und teilweise unbeherrschten Kampfstil berüchtigt. Einerseits reibt sich "Käpt'n Huck" dabei mit zahlreichen Luftschlägen nicht selten auf, andererseits ist er damit für jeden Gegner ein unberechenbarer Haudegen.
"Das würde das Berliner Olympiastadion füllen"
Dies würde auch für den kontrolliert boxenden Klitschko gelten, der ebenfalls damit rechnen müsste, von der wilden Ungestümtheit seines Gegners aus dem taktischen Konzept gebracht zu werden.
In jedem Fall aber wäre der Kampf jenes seltene Highlight, nach dem sich das Schwergewicht momentan sehnt. "Mit diesem Kampf könnte man das Berliner Olympiastadion füllen", meint Huck voller Vorfreude auf den möglichen Mega-Kampf.
Das nötige Selbstbewusstsein bringt Huck jedenfalls mit: "Ich bin für Klitschko endlich mal eine Herausforderung. Ich habe eine gute Deckung und kann richtig zuschlagen. Ich boxe Wladimir überall, auch auf dem Mond", erklärte er frech gegenüber der "Bild".

