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    Kittel zu schwach für die Dopingprobe

    Kreidebleich erreichte Marcel Kittel den Team-Bus. Der Erfurter huschte rein, holte noch den Chaperon hinterher und kam nicht mehr raus. Dabei hätte der unter einem Darmvirus leidende Sprinter den Aufpasser zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen zur Doping-Probe im Zielbereich begleiten müssen.

    Nachdem er aber 20 Minuten lang nicht in der Lage war, sich von der Toilette zu entfernen, hatten die Kontrolleure ein Einsehen. "Die Probe wird im Bus gemacht", erklärte Argos-Pressesprecher Bennie Ceulen.

    "Ich habe wenigstens das Essen wieder bei mir behalten", hatte Kittel vor dem Start erklärt. Man sah ihm an, dass ihn der Flüssigkeitsverlust am Tag zuvor sehr geschwächt hatte. Diese Schwäche sei es nach Ceulens Angaben auch, die Kittels Zusammenbruch im Ziel verursacht habe.

    "In der Nacht wird er sich erholen. Marcel steht wieder am Start der 4. Etappe", kündigte der Teamsprecher zuversichtlich an.

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